Dienstag, 26. Mai 2026

Wie Nackte am Badesee zu besten Freunden werden

Nackte am Badesee

Tobias W.

 Jörn hatte mal wieder langweile und so stromerte er am nahen Badesee rum. Als eine Gruppe von fünf Jungen auf Rädern an ihm vorbei rauschten. Die wollen doch nicht bei diesem Wetter schwimmen gehen. dachte er so bei sich. Als er so weiter lief, hörte er aus dem Wald Geräusche, als wie wenn sich da jemand durch das Unterholz kämpfte. Da fiel ihm auch schon eine Stelle auf, wo jemand gewaltsam in den Wald eingedrungen ist.

Aus Neugierde, ob es die Jungen waren oder wer auch immer. Folgte er der Schneise von abgebrochenen Zweigen. Er kam dem Geräusch immer näher. Denn es wurde lauter. Das Johlen und rufen, war ganz klar das von Jugendlichen und nicht Erwachsenen. Was er nun sehr gut hören konnte. Deshalb versuchte er nun selber nicht viele Geräusche zu verursachen. Dann erreichte er eine Stelle von wo aus er schon das Ufer sehen konnte. Schnell duckte er sich. Denn einer der Jungen kam gerade aus dem Wasser. Doch was Jörn nun sah, haute ihn um. Der Junge, der bestimmt in seinem Alter war, hatte keine Badehose an. Aber das konnte doch nicht sein. Denn der Junge war ja nicht alleine an diesem Badestrand. Da waren ja noch vier andere Jungen. Zu denen er sich jetzt umdrehte.

"Ball oder Frisbee?" Rief er. Mensch die im Wasser konnten doch jetzt doch alles von ihm sehen. Sowie er es konnte als er aus dem Wasser kam.

"Lasst uns Fußball erst spielen." Meinte einer der im Wasser war.

"Ach nein. Besser wäre Hunde Frisbee spielen." Schlug ein anderer dann vor. Schnell waren alle damit ein verstanden. Doch kamen sie dazu an Land. So war für Jörn damit klar, das keiner eine Badehose an hatte. Einer warf nun die Frisbee in die Luft über dem Wasser und rief einen Namen. Der Gerufene startete dann auch schon. Die ersten paar Meter lief er noch, doch dann hechtete er ins Wasser und versuchte möglichst schnell zu schwimmen, um die nun in einem Bogen zurück kommende Frisbee noch in der Luft abzufangen. Was er aber nicht schaffte. So fischte er sie von der Wasseroberfläche ab und kam an Land. Nun warf er die Frisbee und rief einen Namen. Was die wohl machen werden, wenn er nun sich zu erkennen gab. Er war zu gespannt die Reaktion zu sehen. Er schlich ein wenig in den Wald zurück. Stand auf und kam nun durch die Schneise, als hätte er diese zufällig entdeckt. Als er nun aus dem Dickicht trat, spielten die Jungen zwar weiter. Doch schauten sie sich schon um, wer da in ihr Reich eindrang. Doch keiner machte Anstalten, sich in ein Handtuch einzuwickeln oder eine Hose anzuziehen. Sie spielten einfach weiter, als wäre er gar nicht da.

"Wenn du willst darfst du mitspielen. Wie du siehst braucht man dazu keine Badehose und zum abtrocknen, kannst du gerne auf eines der Badetücher zurück greifen, die wir dazu nutzen um uns auf ihnen auszuruhen oder gleich etwas zu essen." Lud ihn einer der Jungen ein. Jörn war hin und hergerissen. Sich nackend vor anderen auszuziehen, war absolut nicht sein Ding. Nur war er ebenso neugierig zu erleben, wie es ist eben Nackend zu sein und ins Wasser zu sprinten. Eine Wasserratte war er sowieso. Dann schauten ihn alle so spöttisch auch noch an. Nach dem Motto, das wagt der doch nie. dazu hat er viel zu viel schiss. In Jörn kämpften nun zwei Seiten mit einander. Die eine sagte, um Gotteswillen du wirst dich doch denen nicht etwa nackt zeigen. Die können dann ja deinen Penis sehen. Doch die andere sagte da nur. Mensch die sind auch nackt und den Penis von jedem kannst doch auch sehen. Jetzt hab dich nicht so. Das ist ein großes Abenteuer. Nun zieh dich schon aus. Da überwand er sich. das Spöttische Grinsen verschwand von den Gesichtern und machte einem Gesicht Platz das nach, der ist aber Cool drauf aus sah. Bei der Unterhose zögerte er dann noch kurz. Doch da war es ja schon zu spät. Also runter damit. Schon ein komisches Gefühl, so nackend da zu stehen.

"Wie heißt du? Ich bin Norbert." Fragte dann einer.

"Jörn heiße ich." sagte er. Da rief  Norbert auch schon seinen Namen. Jörn wusste ja nun wo drum es ging. Lief in den See und Hechtete dann gekonnt ins Wasser. Er schafft es zwar nicht die Frisbee in der Luft abzufangen. Doch das was er nun spürte war geradezu berauschend. Schnell merkte er den Unterschied, zwischen schwimmen mit und ohne Badehose. Als er nun an Land kam, war er wie ausgewechselt. Die Jungen kamen nun auf ihn zu und stellten sich ihm vor. Das komische Gefühl von Scham triggerte zwar noch in ihm, doch war es jetzt nicht mehr wichtig und ausschlaggebend. Nach dem sie noch ei wenig Frisbee gespielt hatten, wechselten sie zum Fußball. Was wieder ganz Jörns Welt war. Den spielte in einem Verein. Dort war er in seiner Mannschaft der Stürmer. Wo alle der Meinung dann waren, das er diese Aufgabe sehr gut erfüllte. da kam ihm ein Gedanke, wo er grinsen musste.

"Warum grinst du jetzt. Ist was an uns, was du lustig findest?" Wollte Olaf wissen.

"Nein, nein, das ist es nicht. Doch ich dachte gerade, wie unser Trainer, in meinem Fußballverein, darum gekämpft hat, das wir nach dem Training und dem Spiel duschen. Das tun wir jetzt auch alle." Erklärte Jörn dann.

"Aber bestimmt nur mit einer Badehose oder Turnhose, oder?" Kam dann die Frage von Sven.

"Was soll ich sagen. Ja so ist. Was wohl sein wird, wenn ich beim nächsten Training mich nicht wie alle in ein Handtuch wickle. Sondern mich ausziehe und Nackend in den Duschraum gehe." Grinste Jörn nun wieder. "Doch auch schon, wenn ich wieder Zuhause bin. Wo ich heute in die Badewanne muss."

"Wo du dann, von deinem Zimmer, zum Badezimmer, nackend gehen solltest. Gespannt wie deine Eltern und soweit du hast Geschwister, darauf reagieren werden. Richtig?" Lachte nun Norbert. "Ja das haben wir alles auch durch gemacht."

Der Punkt warum wir das gemacht haben, war der das alle in einer Biostunde zu kichern und blöde Witze machen anfingen. Als der Lehrer uns ein nacktes Mädchen und ebenso nackten Jungen per Beamer Video an die große Projektionswand Beamte." Erklärte Peter nun. "Als wir uns danach drüber unterhielten, kamen wir da zu der Entscheidung eine Mutprobe zu machen. Ort war dieser Badesee. Doch am Strand wagten wir es dann doch nicht."

"Also suchten wir nach einem Ort, wo wir unter uns waren. Was wir als eben einfacher ansahen. Da wir uns ja schon sehr lange kennen. Doch ich kann dir sagen. Das wir da genauso dann erst gezögert haben wie du, bevor wir es wagten." Fuhr Sven nun fort. "Doch nackend zu schwimmen. Also das war dann wie ein Rausch und auch wieder nicht richtig erklärbar."

"Ja und jetzt können wir nicht mehr mit Badehose schwimmen und wollen es auch nicht." Sagte Olaf dann. "Doch den Punkt den du gerade ansprachst. Eben es zu wagen, nach dem Sport in der Schule oder im Ringerverein. Danach überhaupt zu duschen. Ja sogar dazu dann uns ganz auszuziehen. dazu haben wir bis jetzt nicht den Mut gehabt."

"Mich wunderte ja, das ihr bei diesem miesen Wetter, überhaupt im freien schwimmen geht. Nur, da gebe ich dir vollkommen recht, ist das Erlebnis, nackend zu schwimmen, richtig Toll." Kam es 100% Begeistert von Sören. "Das ich es auch wie ihr bei solchem Wetter wagen werde." da mussten alle lachen.

"Morgen ist leider ein Gewitter angekündigt. Da wird dann wohl nichts draus werden hier schwimmen zu gehen. Leider." Man merkte, wie enttäuscht da alle drüber waren. Sören kratzte sich da am Kopf.

"Der Bademeister vom Hallenbad, ist ein Nachbar von mir. Er war es auch, der mir das Schwimmen beigebracht hat. Komisch damals war es auch noch normal, in der Umkleide ganz einfach sich auszuziehen. Die Badehose einfach anzuziehen, ohne sich in ein Handtuch zu wickeln. Die ich dann aber in der Dusche wieder auszog. Weil er das auch tat. Wenn ich jetzt, wie eben morgen, dort schwimmen gehe, darf ich oft auch dann noch bleiben. Wenn die Badezeit zu ende ist." Nun schaute Jörn gespannt in die Runde. "Wäre eine Mutprobe, mal wieder vor dem Schwimmen nackend zu duschen. Doch wenn ich mich dann auch nach dem Schwimmen noch dusche. Also das soll ich tun, damit kein Badegast auf die Idee kommt, das ich Sonderrechte hätte. So sagt das mein Nachbar eben. Dann könnte ich ja die Badehose dieses mal im Duschraum vergessen. Würde dann nackend in die Schwimmhalle gehen und ins Wasser springen."

"Wouw, das wäre ja eine doppelte Mutprobe." Kam es da von Olaf. "Meinst du er hätte nichts dagegen, wenn wir auch blieben?"

"Keine Ahnung, Werde ihn einfach fragen. Mehr als nein kann er da auch nicht dann sagen. Doch dann wäre da immer noch noch die Mutprobe duschen." Kam es von Jörn dann.

"Wer nicht wagt der nicht gewinnen kann. Ja und wie beim Lied in der Sesamstraße, wer nicht fragt bleibt Dumm." Fügte der schweigsame Torben hinzu.

"Also abgemacht, morgen um 11 Uhr am Hallenbad. Die machen um 12 Uhr dicht. Deshalb müssen wir vor Kassenschluss da sein." Erklärte Jörn dann. Alle waren einverstanden und gespannt wie es sein würde. Einmal sich quasi öffentlich ohne die Badehose zu duschen. Doch dann auch zu wagen, nackend wieder in die Schwimmhalle zurück zu laufen. Die dann zwar leer ist, aber der Bademeister immer noch da ist. Doch jetzt genossen sie es erst mal hier an ihrem kleinen Privaten Badestrand das FKK ganz auszuleben.


Am Abend, dachte Jörn an das was Norbert gesagt hatte. Sein kleiner Bruder war vor ihm eigentlich dran in die Wanne zu gehen. Der ging dann auch meistens nur mit dem Schlafanzug in der Hand, ins Badezimmer. Jörn wusste nicht wie er das nun bringen sollte. Da hatte er eine Idee.

"Wie wäre es, wenn wir heute mal zusammen in die Wanne gehen. Verpasse ja sonst immer einen Teil des Spielfilms."  Fragte er nun Tim einfach.

"Du willst mit mir in die Wanne? Willst du dann dabei etwa dann deine Badehose anziehen. Den abschließen der Badezimmertür bringt da doch nichts." Konterte der. Da hatte sein Bruder recht, das wurde Jörn auch gerade klar. Er Schloss sich wirklich sonst im Badezimmer ein. So das ihn keiner Nackend zu sehen bekam.

"Nö, ich gehe ohne Badehose." War seine Antwort und schon zog er sich aus. Tim konnte nicht glauben, das sein Bruder sich ihm nun nackend zeigte. Was ja wohl bedeutete, das er dann wie er, auch nackend vielleicht ins Badezimmer gehen würde. Da sie noch auf ihre Mutter warten mussten, die ihnen sagte, das die Wanne voll wäre. Jörn setzte sich zu seinem Bruder auf den Boden und spielte auch mit dem Lego. Tim zog sich nun auch wie gewohnt aus. Doch konnte er seine Verwunderung, über seinen Bruder immer noch nicht so richtig verarbeiten. So erging es dann auch der Mutter der beiden, als sie ins Zimmer kam um Tim zu sagen, das er jetzt in die Wanne könne.

"Jörn, was ist mit dir, du bist ja auch schon nackend." Jörn war es zwar ein wenig peinlich, so im Fokus seiner Mutter zu stehen.

"Ich will nicht immer den Anfang des Spielfilms verpassen. Da habe ich mich eben entschieden, mit Tim zusammen in die Wanne zu gehen." Antwortete er nun ein wenig angespannt noch. Doch merkte er, wie seine Entscheidung, ihn mit Stolz erfüllte. "Tim hat auch nichts dagegen."

"Okay, dann ist die Wanne für euch beide bereit." War da nur die Antwort der Mutter, die es immer noch nicht verstand, das ihr bisher schamhafter Sohn. Nun sich so ohne weiteres, ihr nackend gegenüberstand.

"Ist es dann auch Okay, das ich meine Boote mit in die Wanne nehme?" Fragte nun Timm ein wenig schüchtern. Da er nicht wusste ob das Jörn recht ist.

"Klar, mit was wollen wir denn sonst spielen." Kam es nun von dem großen Bruder. Tim Strahlte und holte seine Flotte aus dem Regal. Jörn half ihm dann auch noch dabei. Die Mutter ging nun ins Wohnzimmer.

"Bernd, du glaubst nicht was ich gerade erlebt habe." Sagte sie nun zu ihrem Mann.

"Schließt sich Tim nun etwa auch im Badezimmer ein. Also da ist er dann früher damit dran, als wie Jörn." War der Knappe Kommentar. Wobei er noch nicht einmal von der Zeitung aufschaute, die er gerade las.

"Nein, Tim schließt sich noch nicht ein. Doch bei dem was ich gerade erlebt habe, wird er das wohl auch niemals tun." Meinte die Mutter mit einem breiten Grinsen. Der Vater wurde nun doch neugierig und legte sogar die Zeitung beiseite.

"Wie meinst du das, er das nie tun würde. Jörn hat es doch getan. Er ist doch auch bei anderen Sachen das große Vorbild für Tim. Wieso ist da überhaupt so ein Lärm im Badezimmer." Wunderte sich der Vater nun.

"Nun das ist der Lärm wie er damals war, als die beiden noch zusammen in die Wann gegangen sind. Was sie übrigens jetzt auch wieder tun. Ich weiß nicht, wieso. Kann mir nicht erklären." Erzählte die Mutter nun ihrem Mann. "Jörn stand gerade nackend vor mir. Als er mir mitteilte, das er nicht den Anfang des Spielfilms verpassen will. Weswegen er mit Tim nun in der Wanne sitzt."

"Du nimmst mich auf den Arm. Der hat doch bestimmt eine Badehose dafür angezogen." Kam es vom Vater. Der nun aufstand, um sich persönlich davon zu überzeugen. Was im Badezimmer los war. Was er dann im Badezimmer sah, konnte er dann, wie seine frau und Mutter seiner Kinder auch nicht glauben. Jörn Stand gerade in der Wanne. Weil er einen Fallschirmspringer aus einem Flugzeug springen ließ.

"Sind wir zu laut Paps. Wir werden leiser jetzt sein. Kannst Mama auch sagen, das wir gleich uns gegenseitig die Haar waschen werden." Kam es etwas ängstlich von Jörn, der dabei aber stehen blieb und sich nicht beim eintreffen des Vaters schnell in die Wanne setzte.

"Nö, ihr seid nicht wirklich zu Laut." Kam es von dem. Doch wie kam er nun aus dieser verzwickten Situation wieder raus. Da hatte er die Idee schlechthin. "Wollte euch beiden nur anbieten, ob ich Pommes in den Backofen werfen soll: Dazu könnte ich eine Currywurst machen." Uff Kurve geschafft, hoffte er nun. Jörn grinste da nur.

"Tim, nehmen wir das Angebot an?" Tim Grinste nun wie sein großer Bruder. Den das Gesicht ihres Vaters sprach Bände. Ihm war wie Jörn klar. Das ihre Mutter dem Vater brühwarm erzählt hat, das Jörn mit Tim zusammen in der Wanne sitzen würde. Was der aber dann bestimmt nicht glauben wollte und sich selbst davon überzeugen wollte.

"Okay dann bereite ich das mal mit Hilfe eurer Mutter nun vor." Bei dem Grinsen auf den Gesichtern der beiden, war ihm aber schon klar. Das seine Taktik, erkannt wurde. Doch hat Jörn das dann Locker weg gesteckt. Was war da nur in seinen Ältesten gefahren. Doch wagten die Eltern dann beim Abendessen, auch wieder nicht. Jörn dazu zu befragen. Der wieder dachte auch nicht daran, seine Eltern darüber zu Informieren, das er zum FKK ler Mutiert ist. Da er sich da nicht wirklich Sicher war. Wie seine Eltern darauf reagieren würden, wenn er ihnen mitteilte, das er heute nackend schwimmen war in aller Öffentlichkeit praktisch. Nebenbei lud er er aber seinen kleinen Bruder ein, am nächsten Tag mit ins Schwimmbad zu kommen.

"Hat etwa unser Nachbar morgen wieder Dienst." Meinte der Vater, als er hörte, wann Jörn schwimmen gehen wollte.

"Ja hat er. Deswegen kann ich ja dann auch länger bleiben. So kann ich dann auch mal wieder sehen, wie gut Tim schon schwimmen kann." Sagte darauf Jörn.

"Hey, ich habe immerhin schon das Seepferdchen und bin ich jetzt dran den Freischwimmer zu machen." Konterte der sofort.

"Na dann brauche ich da ja nicht so stark auf dich aufpassen und kann eher dich sogar etwas vielleicht Trainieren." Versuchte er nun Tim zu beruhigen.

"Okay, das Angebot nehme ich an." Sagte der nun.


Der Schwimmbadbesuch

Am nächsten Tag waren dann alle auch über Pünktlich Vorort. Keiner braucht sich da vor den anderen Verstecken. Allen schlug das Herz bis zum Hals hoch. dann betraten sie das Hallenbad. Nur tim wusste noch von nichts. Jörn stellte ihn seinen Freunden vor. Die ihn sofort als Freund annahmen. Tim war dann auch Stolz, das er mit den Großen zusammen sein durfte.

"Na so kurz noch vor Toresschluss, schwimmen gehen?" Fragte der grinsender Kassierer, der Jörn natürlich kannte.

"Ja, da das Wetter für draußen Schwimmen, nicht so dolle ja ist." Erklärte Jörn. Das sein Nachbar auch heute Dienst hatte, wusste er. da er dessen Schichtplan auswendig kannte. Wenn er Urlaub hatte, warf er eine Infokarte in den Briefkasten, seiner Familie. Der Vater schmunzelte dann immer. Er wusste ja wie sein Sohn verrückt nach Schwimmen ist. Auch war er froh, das der Nachbar seinem Sohn Quasi Privat Schwimmunterricht gegeben hatte. Da Schwimmvereine und Schwimmschule, da lange Wartezeiten hatten. Schwimmen in der Schule, gab es nur in der 5 Klasse und danach nicht mehr.

"Da hast du wohl recht. Wenn ich mich nicht täusche, du bist der besondere Liebling von Herren Schramm. Der hofft das du am Rettungsschwimmkurs in den Herbstferien mitmachst. Das wird er dir bestimmt auch gleich noch sagen. Er würde dich nämlich gerne dann wenn du älter bist, als Rettungsschwimmer im Freibad einsetzen können." Jörn war sofort Feuer und Flamme. Das war etwas, was sein Herz höher schlagen lässt. Als die Gruppe nun in die Jungenumkleide kamen. Waren da noch andere Jungen, die gerade Anstalten machten, sich anzuziehen.

"Hey Jörn, bist ein wenig zu spät. Das Hallenbad schließt doch inner Stunde. Dann musst du schon wieder raus sein.." Sagte einer der Jungen. Der sich gerade in ein Handtuch einwickelte. Jörn atmete durch. In seinem Kopf kämpften wieder zwei Seiten. Die eine sagte tu es nicht. Doch die andere sagte tue es. Zeigen ihm so das du mehr Mut hast, als dein Mitschüler. Auch seine Begleiter, war es ein wenig Mulmig in der Magengegend. Jörn kämpfte dann die gegnerische Stimme nieder. Tim bemerkte davon nichts. Doch als Jörn nun begann sich auszuziehen, spürte er schon. Das da irgend etwas in der Luft lag. Als sein Bruder nun auch gleich die Schuhe und dann sofort Hose, wie auch sofort die Unterhose auszog. Dann erst streifte er die Strümpfe ab. War Tim klar, das in dieser Minute etwas besonderes geschah. Weswegen er sich nun beeilte, sich auszuziehen. Als Jörn dann sein T-Shirt auszog. Konnte er seinen Schulkameraden wieder ins Gesicht sehen. Innerlich musste er nun doch lachen. Denn Ulrich schien praktisch der Kinnladen auf den Boden zu knallen. Vielleicht war das auch der Grund, weshalb seine Freunde Mut gefasst hatten. Denn hatten inzwischen auch begonnen sich nun auszuziehen. Wie Jörn begannen sie auch zuerst aus denn Schuhen, der Hose, sowie Unterhose aus raus zu kommen. Ulrich dagegen griff nun unter das Handtuch um seine Badehose runter zuziehen. So machten es auch die anderen 3 Jungen, die in der Umkleide waren.

Tim beobachtete die ganze Situation. Als ihm klar war, das Jörn und seine neuen Freunde ihre Badehose nicht anzogen, tat er es auch nicht. Wo er merkte, das es schon ein wenig Komisch war, so nackend da zustehen.

"Das ich hier bin, war eine spontane Entscheidung. Eigentlich wollten wir ja zum Badesee. Doch da für heute ein Gewitter angekündigt war. Haben wir uns dann doch fürs Hallenbad entschieden." Erklärte Jörn nun. Wobei er seine Badehose nun nicht anzog, sondern nur in der Hand hielt und mit der anderen Hand, das Shampoo aus der Tasche holte. "Man sieht sich, Tschau Ulrich." Jörn genoss es richtig seinen Schulkameraden praktisch Sprachlos zu sehen. Doch auch die anderen Jungen, wagten nichts zu sagen. Eigentlich hatte Jörn nun mit Spott gerechnet. Doch wundersamer Weise blieb der aus. Irgendwie erfüllt es ihn mit Stolz. Ja es war ein Triumph Gefühl.

Als sie in den Duschraum nun gingen, konnte Tim seine Neugierde nicht mehr halten.

"Wieso ziehen wir die Badehosen noch nicht an?" Wollte er nun doch wissen.

"Nun Tim, hatten wir gestern, als wir in der Wanne saßen eine Badehose an? Nein, also warum dann hier. Auch hier müssen wir uns ja am ganzen Körper waschen." Beantwortete Jörn die frage seines Bruders.

"Da hast du wohl recht. Habe ich noch nie dran gedacht. Werde ich jetzt aber auch beim Schwimmkurs machen." Meinte er dann und fügte noch stolz etwas hinzu, womit sein Bruder nicht gerechnet hat. "Ganz egal, selbst wenn ich der einzige Nackedei dann bin."

"Tim, ich bin richtig stolz auf dich." Lobte Jörn ihn nun. Das Lob genoss dann Tim noch einmal so richtig. Im Duschraum waren auch noch andere Jungen und auch Männer. Wo zwei Männer auch ohne die Badehose duschten. Doch keiner Kommentierte nun die Situation. Kurz darauf zogen alle ihre Badehose an und liefen in die Schwimmhalle. Wo sich dann alle abwechselnd oder auch mal zusammen, um Tim kümmerten. Der diese Aufmerksamkeit, richtig genoss. Jörn ging direkt am Anfang, zum Bademeister.

"Hallo Herr Petersen. Wollte fragen, ob es ein Problem ist, wenn meine Freunde und mein Bruder auch länger bleiben?" Fragte er seinen Nachbarn nun.

"Nein. Ganz im Gegenteil, ist mir das auch lieber. Denn so könnt ihr ja gegenseitig auf euch aufpassen und im Fall wenn was passiert, kann mich einer Informieren. Da ich dich als Vernünftigen Jungen kenne, kann ich auch davon ausgehen, das ihr keinen Blödsinn macht." War dessen Antwort. "Doch müsst ihr, wenn ich das Badezeit Ende verkünde, wie alle anderen die Schwimmhalle verlassen."

"Davon bin ich auch ausgegangen und habe es meinen Freunden schon gesagt." War Jörns Antwort. "Die sind auch alle Top In Ordnung, versicherte Jörn so gleich.

"Also sowie die sich um den Kleinen da kümmern, glaube ich dir das unbesehen." Sagte der Bademeister.

"Ja mein Bruder hat sie schon um den Finger gewickelt." Sagte Jörn da. dann verabschiedeten sich die beiden und der Bademeister wünschte ihnen noch viel spaß. Denn hatten sie alle. Bis dann die Kitzlige Mutprobe auf sie zurollte. Wie Tim da wohl reagieren würde. Zwingen wollte Jörn ihn aber nicht, nackend ihnen in die Schwimmhalle zu folgen. Das sie kurz die Schwimmhalle verlassen mussten. um so den Anschein, für die letzten Badegäste zu geben, das sie auch gehen würden, hatte er seinen Bruder schon drüber eingeweiht. Der konnte das auch sofort verstehen.

"Sonst wollen ja noch mehr länger bleiben." Sagte Tim da sofort. Der sich auch schon freute, gleich das ganze Hallenbad für sich zu haben.

Dann endlich verkündete Bademeister für diesen Tag das Ende der Badezeit. Es waren auch nur noch einige Erwachsene, bis zum ende geblieben. Die grinsten als die Jungen ihre Badehosen nun zum Duschen auszogen. Was sie auch sofort taten. Doch duschten sie nur kurz und verschwanden dann. Als die Älteren aber nun auch Richtung Umkleide zogen. Wunderte sich Tim wieder. Noch mehr war er dann darüber verwundert, das alle ihre Badehose und auch das Shampoo, in den Schrank taten. Um dann wieder Richtung Dusche zu gehen.

"Wieso ziehen die Badehosen nicht wieder an?" Fragte er dann sofort.

"Meine Freunde und ich, machen so was wie eine Mutprobe. Du musst dich aber nicht dran beteiligen und kannst ruhig deine Badehose anziehen. Wir wollen aber eben nackend jetzt ins Becken springen." Klärte Jörn seinen kleinen Bruder nun auf. Doch der wollte jetzt natürlich, den Großen in nichts nach stehen. Mutig aber mit klopfenden Herzen, betraten sie dann die Schwimmhalle wieder. Schnell sprangen sie dann ins Wasser. Nach dem sich ihr Herzschlag beruhigt hatte. Begannen sie zu schwimmen. Das strahlen auf Tims Gesicht sagte alles. Da musste er ihn nicht fragen, wie er sich fühlte. Alle genossen nun einfach das Schwimmen. Lärmten nicht rum. Tauchten ab und spielten einfach Delphin zu sein.

Da stand auf einmal der Bademeister am Beckenrand. Er konnte jetzt ja genau sehen, das sie alle nackend waren. Würde er jetzt wütend werden.

"Dachte schon es ist so Still. War schon überzeugt das ihr weg seid. Sowie ich das sehe, hat keiner von euch eine Badehose an. Kann es da vielleicht sein, das ihr dann auch ohne Badehose duscht?" Alle nickten und waren froh darüber, das er nicht sich aufregte und böse reagierte. Doch dann wendete sich das Blatt. Den in diesem Moment, meldeten sich eine Stimme und so wie die sich anhörte gehörte sie zu einem Mädchen.

"Ah, da kommen ja meine Nichten mich besuchen. Hoffe ihr seid jetzt richtige FKKler. So das es euch nicht stört, das die euch nackend sehen können." Meinte er nur. Jedem wurde es nun richtig klar, das ihre Mutprobe einen noch höheren Level erreichte.

"Hallo Onkel Heinrich, dürfen wir dann auch Schwimmen, wenn die Jungen da auch noch schwimmen dürfen?" Kam sofort die Frage. Tim erkannte sofort, das eines der Mädchen, aus seiner Klasse war. Irgendwie hatte er das Gefühl, nun der Vorreiter zu sein. Denn mutig verließ er nun das Schwimmbecken über die Leiter. Wo drauf die Mädchen Quietschten.

"Hallo Astrid. Schön das du schwimmen willst. Ich habe mich wie du sehen kannst, dafür entschieden, dafür keine Badehose anzuziehen. Hoffe das ist jetzt kein Problem." Auch wenn er innerlich zitterte, bemühte Timm sich nach außen den Coolen zu zeigen.


"Du bist ja Nackend. Macht es dir denn nichts aus, das meine Freundinnen, meine Schwester und ich, dich so sehen können?" Das er Astrid beeindruckte, merkte er sofort. Jetzt nur weiter Cool bleiben.

"Nö, ihr wisst doch alle aus dem Bio Unterricht, wie ein Junge nackt aussieht." Meinte er nur, doch dann legte er noch eines drauf. "Sowie ich doch auch dann weiß wie Mädchen nackend aussehen. Ja und wenn du es wissen willst, warum ich Nackt bin. Also ohne die Badehose zu schwimmen, das fühlt sich so abgefahren toll an. Solltest du irgend wann auch mal selbst ausprobieren. Doch braucht es dazu erst ein wenig Mut." Der Bademeister verfolgte die Unterhaltung belustigt, schwieg aber. Astrid schien zu überlegen. Tim hatte ihr gerade durch die Blume gesagt, das er sie vielleicht nicht so für Mutig hielt. Wie Jörn, war sie nun hin und hergerissen. Auch in ihr kämpfen nun zwei Parteien.

"Also ich finde das echt Cool." Meinte die jüngere Schwester Silvia von Astrid. "Onkel Hein, dürfen wir dann auch wie Tim nackend schwimmen?"

"Klar. Das dürft ihr." Erlaubte der sofort.

"Sind die Großen da etwa auch alle nackend?" Wollte Inga, eine Freundin von Astrid nun aber noch wissen. Die Jungen warteten erst gar nicht auf eine Antwort des Bademeisters. Sondern stemmten sich am Beckenrand hoch. An Land angekommen stellten sie sich zu Tim.

"Wouw." Konnte das Mädchen nun nur noch sagen.

"Na jetzt weißt du ja wie dein Bruder nackend aussehen würde. Wenn du ihn so zu Gesicht bekommen könntest." Lachte Silvia, die nun nur noch ihre Unterhose auszog. Dann sprang sie auch schon, mit einem gekonnten Kopfsprung ins Becken. Astrid, folgte dann auch ziemlich schnell ihrer jüngeren Schwester. Die anderen überlegten noch, doch dann zogen sie sich auch schnell aus. Die Jungen waren schon längst den beiden Mädchen ins Becken gefolgt.

"Na hat es sich gelohnt Astrid?" Wollte Tim von ihr nun wissen.

"Hätte nie gedacht, das es schöner ist, ohne Badesachen zu schwimmen." Meinte die dann.

"Ja da hat Astrid recht. Was so ein bisschen Stoff doch ausmacht." Schloss sich nun Angela, eine Freundin von Astrid, der sofort an.

"Ja und genau das haben wir so schon erkannt, als wir am Badesee uns entschlossen hatten, es als Mutprobe mal auszuprobieren. Es ist einfach nicht beschreibbar." Schloss Arnd sich nun den Mädchen an. " Gehöre ja der Badeslip Gruppe an. Wenn ich mir da vorstelle, wie sich Jungen die Badeshorts anziehen, fühlen würden wenn die nackend schwimmen. Denke mal die würde es erst so richtig dann flashen." Diese Sichtweise wurde nun von allen Seiten bestätigt.

"Wie ist das, duscht ihr eigentlich vor dem Schwimmen, mit Badeanzug oder Bikini oder zieht ihr euch aus?" Wollte dann Jörn von den Mädchen wissen.

"Schätze mal das ihr euch alle, bestimmt nackend duscht. Nun wir bis jetzt nicht. Doch denke ich, das ich mich da auf jeden Fall ändern werde." Antwortete Astrid nun.

"Du wirst lachen. Doch wir haben das alle heute auch zum ersten mal getan." Meldete sich da Jörg. "Tim hatte gefragt warum unsere Badehosen in der Umkleide nicht anzogen, sondern eben nackend in die Duschen gingen. Jörn hat da nur gemeint, ob sie den am Vortag in der Badewanne, eine Badehose an gehabt hätten. Man duscht sich ja auch, um möglichst Sauber ins Wasser zu gehen." Wieder stimmten nun alle Jörg zu.

"Werde beim nächsten mal, wenn ich zum Schwimmkurs gehe, auf jeden Fall meine Badehose auch erst hinterher anziehen. Selbst wenn ich da der einzige dann bin." Gab Tim ganz stolz von sich.

"Unser Sportlehrer würde es doch gerne sehen, wenn wir nach dem Sport duschen." Kam es dann von Astrid. "Wie würdest du da nach den Sommerferien dann handeln?" Schweigen, ja das wäre eine weiter Mutprobe und eine ziemlich hohe Herausforderung dazu noch.

"Also ich schätze mal das es da Jörn und Tim am schwersten dann haben. Sie sind alleine. Während ich da schon mit zwei Freunden zusammen wäre. Was aber auch noch Mut fordert." Sagte Norbert.

"Nun ich habe da mich ja Quasi schon in der Umkleide, gegenüber einem Klassenkameraden so gezeigt. Der ja auch geradezu geplättet dann war." Dann schaute er zu seinem Bruder. "Doch wie Tim, das Becken verließ und sich dir Astrid präsentierte. Also Respekt Brüderchen. Damit hätte ich nicht gerechnet." Der gelobte errötete leicht.

"Ist einfach über mich gekommen." Meinte Tim. "Doch ich wollte auch mal so Cool drauf sein wie du. Außerdem wären wir sowieso nicht so ohne weiteres aus der Geschichte herausgekommen."

"Da magst du mit allem Recht haben. Doch war das was du getan hast doch etwas besonderes. Das ist Fakt." Bestand Jörn weitere darauf. Auch alle anderen sahen dies genauso. Was sie Tim auch Wortreich klar machten. Der wusste nicht mehr, wie er das verarbeiten sollte.

"So jetzt muss ich euch auch rauswerfen." Sagte der Bademeister vom Beckenrand. "Doch ihr seid in Zukunft immer willkommene Gäste. Besonders, wenn ihr vor dem Schwimmen, ohne die Badehose duscht."

"Das werden wir in Zukunft auf jeden Fall immer tun." Versicherte Norbert ihm. Wo sich die Mädchen dann auch anschlossen. Noch in der Umkleide, erzählten sie sich gegenseitig, wie toll das war. Das dieses mal sogar die Mädchen ihnen in die Umkleide gefolgt waren, um sich abzutrocknen, sowie anzuziehen. War dann schon praktisch etwas absolut normales für sie.

"Gestern, hätte ich noch ein Theater gemacht. Wenn ihr euch auch hier angezogen hättet. Vom gemeinsamen nackend schwimmen, ganz zu schweigen." Meinte Norbert.

"Bei meiner Schwester war es ja Zuhause auch so, das sie sich im Badezimmer einschloss, wenn sie duschte. Was ich nicht verstand." Kam es von Julia.

"Was meinst du, wie ich geguckt habe. Als mein Bruder sich nicht nur, vor mir auszog. Nein er meinte auch, das er mit mir in die Badewanne kommt." Erzählte Tim darauf.

"Sylvia, unsere Dusche ist ja groß genug. Das nächste mal, kannst du ja dich mit unter die Dusche stellen." Verkündete die große Schwester. Da lachten alle aus vollem Herzen.

"Schätze mal, das die Pubertät, in diesem Punkt bei uns allen, keine Macht mehr hat." Stellte nun grinsend fest. Lachend stimmten ihm alle da sofort zu. Vergnügt verabschiedeten sie sich dann noch  vom Kassierer, bevor sie Halle verließen und sich von einander verabschiedeten. Doch nicht ohne vorher noch die Telefonnummern auszutauschen. Denn man wollte in Verbindung bleiben.

"Na wie war es?" Wollte die Mutter, von den zweien wissen, als sie ihre nassen Anoraks, an der Garderobe aufhängten.

"Super." Rief tim sofort. "Doch das beste war dann noch als wir nackend schwimmen durften." Upps dachte Jörn da nur, da war es auch schon zu spät. Denn der Vater kam gerade zur Tür herein und bekam Tims letzten satz noch mit.

"Wie nackend schwimmen. Ihr hattet doch Badehosen dabei. Was haben denn die anderen Badegäste da gesagt." Jörn merkte sofort, wie aufgeregt ihr Vater auf einmal war.

"Ach die waren doch schon raus. Als wir ohne die Badehose wieder in die Schwimmhalle gegangen sind." Verteidigte Tim sich, doch dann sagte er etwas, was seine Eltern erst so richtig in helle Aufregung versetzte. "Total abgedreht wurde es dann aber. Als vier Mädchen in die Schwimmhalle kamen. Wo eines mit mir in die selbe Klasse geht. Die und ihre Schwester waren die Nichten des Bademeisters."

"Willst damit mir sagen, die haben euch nackend gesehen." Fragte die Mutter bestürzt. Jörn sah schon alle Felle davon schwimmen. Wahrscheinlich würden seine Eltern ihm nun verbieten in das Hallenbad zu gehen.

"Ich werde sofort unseren Nachbarn zur Rede stellen. Das er von euch verlangt hat, ohne Badehose zu schwimmen." Kam es vom Vater.

"Der hat das doch gar nicht mit bekommen. Erst als die Mädchen kamen. Hat er gesehen, das wir keine Badehose an hatten. Doch im selben Moment kam Tims Mitschülerin ja schon mit ihrer Schwester und Freundinnen."

"Ja und als Astrid sah, das ich Nackend war. Hat sich ihre Schwester auch sofort ausgezogen. Wo drauf alle Mädchen dann sich auszogen." Kam es nun von Tim. "Mutti und Papi, ihr versteht ja gar nicht wie schön es war, ohne Badehose zu sein." Die Eltern schauten verdutzt nun ihre Söhne an.

"Habe gestern vier Jungen am Badesee kennen gelernt. Die da in einer Bucht FKK machten." Riss Jörn das Wort wieder an sich. "Irgendwie wollte ich es ja schon selbst mal ausprobieren. Nach dem ich den Spielfilm Toms Swayer und Huckleberry Finn gesehen habe. Da haben die beiden, mit ihren Freunden auch nackend gebadet. Wie tim schon sagte. Ich war auch sofort begeistert, als ich mich dann diesen Jungen anschloss und nackend geschwommen bin. Wir haben doch nicht schlimmes getan."

"Du hast also schon gestern FKK gemacht?" Wollte nun sein Vater wissen. "Ja und heute hast du dann die Gelegenheit genutzt, um es im Hallenbad zu tun. Das ist schon Taff. Was mir ja gestern Abend eigentlich hätte schon klar sein müssen. Als du mit Tim auf einmal zusammen in der Badewanne warst. Es dich sogar nicht gestört hat, das deine Mutter und ich dann auch, dich nackend gesehen haben."

"Ja und vor den Mädchen, also hat dir das wirklich nichts ausgemacht?" Wollte die Mutter dann besorgt wissen. "Ich meine ja, du als Junge, solltest dich doch da genieren, wenn ein Mädchen dich nackend zu sehen bekommt." Das diese Frage auch seinem Vater auf der Zunge schon lag. Konnte Jörn erkennen.

"Am Anfang, war ich da auch schon etwas unsicher. Doch da ist Tim mutig aus dem Becken gestiegen. Na wenn der das konnte, dann kann ich das auch. dachte ich mir." Versuchte Jörn nun zu erklären. "Immerhin haben wir vorher ja auch alle Mann, zusammen ohne Badehose geduscht. Auch wenn wir nicht da alleine in der Dusche waren."

"Ich werde jetzt auch immer, vor dem Schwimmen, ohne Badehose duschen." Schoss Tim wieder dazwischen. "Egal was die anderen dann sagen. Auch will ich nach der Sportstunde in der Schule, jetzt duschen gehen."

"Das werde ich auch tun. Also vor dem Schwimmen immer nackend duschen. Auch nach dem Schulsport, will ich jetzt mich immer duschen. Selbst dann wenn ich der einzige wäre."

"Also ich kann es nicht glauben. Da haben sich unsere Söhne, die Freiheit, die sie als Kindergarten Kinder mal hatten. Wieder zurück erobert." Der Vater der Familie, fing nun zu lachen an. Auch die Mutter, war scheinbar jetzt nicht mehr Böse auf ihre Söhne. Sondern schmunzelte nun.

"Na dann kann ich ja eure Schlafanzüge auch im Sommer auf jeden Fall wegpacken." meinte sie grinsend. "Denn so kam es, das ich euren Vater, das erste mal nackend gesehen habe. Da er in eurem Alter etwa. Im Sommer immer nackend geschlafen hat."

"Schaut mich jetzt nicht so überrascht an. Ja als Junge, war das damals für mich das normalste der Welt. Warum etwas zum schlafen anziehen, wenn es so warm war." Dann überfiel ihn ein schwerer Lachanfall. Als er sich dann beruhigt hatte, wandte er sich an seine Söhne. "Ja und ich weiß sehr wohl, wie das ist, wenn man nackend schwimmen geht. Denn die Pfadfindergruppe, wo ich drin war, zog niemals bei Zeltlagern, eine Badehose an. Sei es wenn wir uns morgens wuschen oder eben bei jeder sich bietenden Gelegenheit dann geschwommen sind."

"Auch ich kann es sehr gut nachfühlen. Auch wenn ich das nur in einem kleinen Teich erleben konnte. Der bei meinen Großeltern sich hinter dem Bauernhof befand." Sagte dann die Mutter. "Das ich dich da morgens am Fenster deines Zimmers gesehen habe, wie du nackend Gymnastik gemacht hast. Hat mich da auch nicht wirklich überrascht. Ja und erschreckt eben schon gar nicht. So mit ist es kein Wunder, das ihr da scheinbar kein Problem dann mit Nacktheit habt."

"Nur Jörn wäre da beinahe, auf dem falschen Gleis weiter gefahren." Lachte der Vater. Da wurde er von seinem Ältesten in eine feste Umarmung genommen.

"Bedeutet das dann, das wir weiter FKK machen dürfen?" Wollte er dann wissen.

"Ja, selbst wenn du nackend den Müll rausbringst und die Post aus dem Briefkasten holst." Erlaubte er Vater ihm großzügig. "Außer ein Nachbar fühlt sich da gestört oder in seinen Moralischen Gefühlen verletzt. Erst dann müsstest du dich da etwas einschränken."

"Du bist auch damit einverstanden Mutti, richtig?" Sagte Tim nun, als er seine Mutter umarmte.

"Was soll ich da noch sagen, außer ja. Ihr könnt von mir aus, den ganzen Tag nackend rumlaufen. So lange bis jemand sich beschwert." Erklärte die Mutter den beiden. "Dann dann werden wir zuerst ausloten, wie weit dies auch von der anderen Person berechtigt ist. Sich also an eurer Nacktheit gestört zu fühlen." Da tanzten die beiden fröhlich durch die Diele in ihr Zimmer. Wo sie sich sofort auszogen, um dann ins Wohnzimmer zu gehen. Wo sie Fernsehen wollten. Doch in diesem Moment, kämpfte die Sonne sich durch die Wolkendecke und gewann sogar den Kampf.

"Komm Tim. Spielen wir etwas Fußball." Schlug Jörn vor.

"Du willst ja nur sehen, wie unsere Nachbarn dann auf uns reagieren." Verschmitzt schaute er seinen Bruder an.

"Vielleicht, aber auch um diesen Weißen Balken da möglichst weg zu bekommen." Dabei gab er sich selbst einen. Tim sah sich nun selbst seinen Po an.

"Ja da stimme ich dir voll zu. Sollen wir Mutti und Papi um Erlaubnis fragen. Ob wir die anderen noch einladen können, vorbei zu kommen?" Wollte Tim dann wissen.

"Mir scheint ihr plant dann wohl eine FKK Gartenparty." Lachte der Vater, der sich mit einer Zeitung, auf dem Terrassenstuhl nieder gelassen hatte. "Sagt aber vorher eurer Mutter noch bescheid. Vielleicht wollen ja die Eltern der Kinder, auch noch mit einem von uns sprechen."

"Danke Paps." Freute sich dann Tim auch schon. "Mutti, wir brauch vielleicht deine Hilfe." Ihre Mutter war sofort einverstanden. Gespannt wählte Jörn dann die Nummer von Norbert.

"Hallo Norbert. Lust auf eine kleine Gartenparty. Vielleicht könnt ihr ja auch über Nacht bleiben. Muss ich nur noch abklären." Sagte Jörn nun, während seine Mutter die Hände über dem Kopf zusammenschlug. "Mutti, die Mutter von Norbert will dich sprechen." Mit diesen Worten hielt er seiner Mutter den Hörer hin.

"Herbetz, Mutter des Rabauken, der mit ihrem Sohn seit gestern befreundet ist." Übernahm die Mutter das Gespräch. "Ja das haben sie wohl wirklich getan. Doch war dies außerhalb der öffentlichen Badezeit. Der Bademeister, ist ein besonderer Freund der Familie und zu dem unser Nachbar. Ja gegen eine Übernachtung hätte ich nichts einzuwenden. Mädchen, ach ja. Die werden vielleicht auch noch eingeladen. Mein Sohn nickt. Oh das ist kein Problem. Wir haben zwei Zelte. Da können die Jungs in einem und die Mädchen dann in dem anderen schlafen. Ja das wäre super. Da können wir uns auch noch besser kennen lernen. Ja Grillkohle ist mehr als Ausreichend vorhanden. Unsere Adresse ist Florenz Weg 12. Dann bis gleich. Werde meinem Mann die Order geben, den Grill anzuwerfen."

Der hatte aber schon mit bekommen, was von ihm erwartet wurde. Nun wählte Jörn die Nummer von Astrid. Einen Jungen anzurufen, war ja geradezu normal. Doch ein Mädchen anzurufen, um dieses, zusammen mit ihren Freundinnen einzuladen, das war so unglaublich. Als er das Freizeichen hörte, musste er grinsen. Denn im selben Moment hörte er auch ein schwaches klingen, aus dem Garten, des Hauses, der hinter ihrem Haus, am Ende ihres Gartens lag. Da nahm auch schon Jemand ab. Jörn Konzentrierte sich nun auf das Telefongespräch.

"Jörn Herbetz. Ja ich habe ihre Töchter und deren Freundinnen im Hallenbad kennen gelernt. Ich bin mit ihrem Onkel gut befreundet. Er hat mir das Schwimmen beigebracht und ist unser Nachbar." Sagte Jörn nun. Dann trug er seine Bitte vor. Wo drauf er dann den Hörer an seine Mutter weiterreichte. Die nun alles weitere abklärte. Wobei sie dann auf einmal in einen Lachanfall fiel. Verwundert schaute der Vater nun vom Grill aus auf seine Frau. Dann legte die Mutter auch noch einfach auf.

"Wieso hast du das Telefongespräch den abgebrochen." Wollte der Vater nun wissen. Doch auch Jörn und tim verstanden auf einmal ihre Mutter nicht mehr.

"Nun dann schaut mal nach dahinten. Am besten geht ihr Jungs unseren Gästen mal entgegen." Lachte die Mutter. "Dann können wir ja auch sehen, wie Taff ihr wirklich seid und ob in euch wahre FKKler stecken." Jörn kratzte sich am Kopf. Dann aber lief er mit Tim zum Ende ihres Gartens. Wo sich gerade, mehrere Personen, durch die Büsche kämpften. Jörn und Tim fielen fast die Augen aus dem Kopf. Als sie zuerst Astrid, dann Sylvia, die restlichen Mädchen, aber auch mehrere Erwachsene, die nun in ihrem Garten standen. Amüsiert schauten sie alle auf die zwei Nackedeis.

"Da siehst du, die beiden sind sogar jetzt nackend." Rief Astrid aus.

"Ja ich sehe es. Okay ich denke mal das ihr dann euch auch ausziehen dürft." Die Frau die das sagte, schaute sich um. Alle anderen Erwachsenen, nickten nun nur. Schon zogen sich die Mädchen aus. Übergaben dann die Kleidung, scheinbar ihren Müttern. Die welche wohl die Väter waren, hatten mehrere Kisten Bier, aber auch ebenso einige Kisten Limo in der Hand. In dem Moment bemerkte Jörn erst, das einer der Männer, sein Bademeister war.

"Na Jörn, da hast du ja etwas angezettelt. Doch du kannst beruhigt sein." Sagte der nun sofort. "Ist alles wieder im ruhigen Fahrwasser. Wie man ja sehen kann." Dabei wies er nun auf die vier nackten Mädchen, die Tim nun folgten.

"Schätze mal sie haben da mit dran gewirkt." Meinte er nun. "Dafür vielen Dank."

"Och nicht wirklich viel habe ich da mit gewirkt." Begann der Nachbar zu erklären. "Die Mädchen haben einfach ihre Eltern vor vollendete Tatsachen gestellt. Als sie sich in dem Garten von Astrids Eltern einfach ausgezogen haben. Obwohl der große Bruder von Sonja, auch anwesend war. Ein Foto von dessen Gesicht, wäre das Foto des Jahres geworden, wenn er Fotografiert worden wäre. Als seine Schwester sich vor seinen Augen auszog."

"Hey Jörn." Wurde nun Jörn von einem ihm bekannten begrüßt. Es war sein Mitschüler Ulrich. Der etwas Unsicher da stand.

"Ulrich, du hier. Na was wirst du denn da am Montag dann in der Klasse erzählen." Jörn stemmte seine Fäuste in seine Hüfte. Nicht gerade Freundlich, schaute er nun auf Ulrich. Dem dabei ganz unwohl in seiner Haut wurde. Doch dann tat der etwas, womit Jörn nicht gerechnet hatte. Besonders nach der Szene in der Umkleide. Denn Ulrich zog sich nun auch auf einmal aus. Doch das war noch nicht alles. Wo Jörn nicht glauben konnte was er nun sah.

"Du hast ja da keine weiße Stelle, wo ich eine habe." Hauchte Jörn gerade noch.

"Ja von meinem Zimmer kann man auf das Garagendach klettern. Da unser Nachbarhaus, an der Seite, die Badezimmer hat, was das Haus von Astrid, der Freundin meiner Schwester ist. Haben die da auch nur kleine Fenster. Keiner weiß das ich mich da eben nackend sonne." Ulrich machte ein verschmitztes Gesicht. "Doch wenn meine Schwester und ihre Freundinnen, so Cool sind. Ja und du ja auch, da kann ich wohl auch dazu stehen." Doch dann Atmete er noch mal durch. "Die Jungen mit denen du mich im Hallenbad gesehen hast, habe ich auch heute zu mir eingeladen. Werde mich also auch vor denen dann Outen müssen."

"Ja und die Jungen, die du mit mir zusammen gesehen hast, kommen auch gleich zu mir." Grinste Jörn nun. "Wird also eine spannende Sache, wie deine Freunde reagieren werden. Doch komm jetzt und lass uns erst mal in meinem Garten uns etwas austoben. Tim und ich wollten gerade Fußball spielen."

"Mensch Jörn. Du hast da etwas gestartet. Meine Eltern waren echt Baff. Doch ich musste ihnen einfach beichten, das ich ein Fkkler jetzt bin." Wurde er von Norbert, der auch schon Nackt war, begrüßt. Ein wenig Misstrauisch schaute er dann aber auf den Jungen der in Jörns Begleitung kam. "Kennen wir uns nicht?

"Ich bin Ulrich und wir haben uns heute im Hallenbad gesehen." Sagte der nun sofort. "Du brauchst nichts sagen. Ja ich bin am ganzen Körper braun. Nutze jeden Sonnenschein, wozu ich dann unser Garagendach dafür benutze."

"Ich bin Platt. Doch schön, das du dich dann wohl überwunden hast." Meinte Arnd.

"Ulrich, du bist ja auch Nackt." Kam es von seiner Schwester.

"Na Schwesterherz, du bist ja auch nackend." Konterte der nur Grinsend.

"Hey Sonja, du hast doch immer erzählt, das dein Bruder total verklemmt ist." Sagte Astrid nun. "Doch da wo wir noch dank Bikini weiß sind, ist er Braun."

"Das ist weil ich ein Garagendach, als Sonnendeck nutze." Antwortete Ulrich dann statt seiner Schwester.

"So und jetzt spielen wir Fußball. Tore brauchen wir nicht. Wir kicken einfach nur. Ziel ist es den Ball immer in Bewegung zu halten." Ordnete Arnd nun an. Schon legte er los und schoss den Ball zu Ulrich. Der gab den Ball an seine Schwester weiter. Schnell fand ein lustiges Spiel im Garten dann statt.

Auf der Terrasse, unterhielten sich die Erwachsenen nun über ihre Töchter und Söhne. Wobei sie alle sich darüber freuten, das diese so ungezwungen mit einander spielten und sich nicht an ihrer Nacktheit störten.

"Sag mal Marlies, sehe ich das richtig oder ist unser Sohn am ganzen Körper Braun?" Fragte ein Vater nun.

"Ich dachte mir schon, das er sich auf dem Garagendach sonnen würde. Denn er holte sich dazu immer die große Stranddecke. Doch scheinbar hat er dabei sich ganz ausgezogen." Meinte die Mutter. "Das er trotzdem sich im Badezimmer einschließt, verstehe ich jetzt nicht."

"Nun das habe ich gerade noch mit bekommen. Die Nacktheit seiner Schwester, aber auch die von Jörn, mit dem er in die selbe Klasse geht, haben ihn dazu gebracht, sich dann zu outen. Wozu er sich eben auszog. Wie man sehen kann. Ist er jetzt so richtig Glücklich." In diesem Moment erschienen drei weitere Jungen auf der Terrasse.

"Sind Freunde von Ulrich." Erklärte Astrid nun. "Also ihr könnt euch entweder eure Badehosen anziehen oder wie Ulrich, euch auch ganz ausziehen." nun sie entschieden sich für Badehose anziehen. Was sie schamhaft in einer Ecke des Gartens dann taten. Unsicher näherten sie sich dann den vielen Nackedeis. Wobei die nackten Mädchen für noch mehr Unsicherheit sorgten. Doch wie verwundert waren sie. Als sie einfach in das Spiel mit einbezogen wurden. Ulrich ihr Freund erklärte ihnen schnell die Spielregeln. In einer Pause kam dann die unvermeidliche Frage von Ulrichs Freunden.

"Wieso bist du da Braun, wo die anderen und wir ja bestimmt auch alle, weiß sind?" Wollte Uwe nun wissen. Ulrich beichtete nun auch ihnen sein Geheimnis. Der Vater von Jörn und Tim Installierte nun am Ende des Gartens, an einer Schlauch Anschlussstelle, drei Schläuche. Dann sagte er den Kindern, sie könnten damit , an dieser Stelle, sich gegenseitig abspritzen oder einfach den Wasserstrahl senkrecht in die Höhe schießen lassen. Sie taten beides und schnell entbrannte eine wilde lustige Wasserschlacht. dabei bemerkte keiner, das drei Badehosen, sich scheinbar auf einmal in Luft auflösten. Jörns grinste und reichte seinem Vater die drei Badehosen, die er mit zur Terrasse nahm. Von wo aus drei Jungen in Tims Alter kamen.

"Hey Tim, Sylvia hat uns von dieser Gartenparty erzählt. Doch hat sie auch gesagt, das wir nackend dann sein müssen, wenn wir mit machen wollen." Sagte Richard, einer der besten Freunde von Tim. "Wir wollten das ja nicht glauben. Als wir aber diese Menge gesehen haben. Also da hatte dann keiner von uns ein Problem sich auch auszuziehen." Weiter kam er nicht, da erwischte ihn ein kalter Wasserstrahl.

"Sylvia, warte, das bekommst du zurück." Sagte er und schnappte sich einen der Schläuche und richtete ihn auf Sylvia. Doch bald erlahmte das Spiel. Wobei von der Terrasse, der Geruch von Gebratenen kam. Jörn drehte das Wasser ab und sorgte noch dafür, das alle Schläuche leer laufen konnten. Bevor er der Schar Nackedeis grinsend folgte. Es wurde ein herrlicher Nachmittag. Wo nicht nur unter den Kindern viele Freundschaften geschlossen wurden. Sondern auch unter den Erwachsenen, es zu Freundschaften kam.

Jörn hatte Ulrich von seinem Vorhaben, nach der Sportstunde, duschen gehen zu wollen erzählt. Der hatte dazu nur genickt.

"Herr Bartmeier, ich würde gerne heute nach der Sportstunde duschen gehen." Stellte Jörn dann dem Sportlehrer seine Bitte.

"Ich auch." Kam es da von einem neben ihm. als er sich umdrehte, sah er das es Ulrich war.

"Nun wärst du alleine Ulrich hätte ich eher noch Nein gesagt. Doch bei zweien ist es dann Versicherungstechnisch voll okay." War dessen Antwort. War es schon so ein heißer Tag, so sorgte der Sportlehrer nun das alle Jungen noch mal so richtig ins schwitzen kamen.

"So damit ihr die Möglichkeit bekommt euch zu erfrischen, habe ich hier einen Stapel Badetücher." Verkündete er dann. "Nach dem Gebrauch, einfach in diesen Korb werfen." Jeder junge nahm sich dann eines der Badetücher. um sich den Schweiß aus dem Gesicht zu wischen. Dabei bekamen die meisten erst mit, das wohl zwei von ihnen im Duschraum verschwanden, als diese Nackedeis von hinten sahen.

"Hey habt ihr Bartmaier überhaupt um Erlaubnis gefragt." Wollte einer wissen, der ihnen Neugierig in die Dusche gefolgt war.

"Wieso mich fragen." Kam es hinter ihm. "Was meinst wozu es diesen Duschraum gibt Fritz. Wie wäre es, wenn du dich auch duschen würdest, wie die beiden. Schätze mal, wenn du in der nächsten Stunde wider auf die Mädchen triefst, werden die beeindruckt von dir sein. Wenn du statt nach Schweiß, nach einem tollen Shampoo riechst. Welches ich hier in der Kiste für jeden hätte der sich dann duscht. Kannst ja deine vollkommen durch schwitzte Unterhose anbehalten." Ja ihr Sportlehrer, war eine wirkliche Kanone. War es Jörns Blick oder auch Ulrichs brauner Körper. Fritz ging zu seinem Platz zurück zog etwas schamhaft die Sporthose und Unterhose aus. Bedeckte sich mit dem Handtuch dann aber und hängte das neben die von Jörn und Ulrich. Das ihr heimlicher Anführer Ulrich, duschte und dann auch noch Fritz diesem folgte, sorgte wohl für ein wenig Gruppendruck. Den einer nach dem anderen griff nun zu Badetuch und Shampoo, versuchte aber möglichst dabei zu vermeiden, das andere seinen Penis zu sehen bekommen.

Doch scheinbar wurde diese Einstellung dann mit dem Duschwasser weg gespült. Denn danach war von schamhaften verhalten nichts mehr zu sehen. Eine Horde Nackedeis, lieferte sich vor dem anziehen eine kleine Badetuchschlacht. Die der Sportlehrer ein paar Minuten grinsend duldete. Bevor er sie beendete. Er empfahl ihnen aber dann noch, ihre Unterhose besser mit dem Badetuch zusammen einzupacken. Das Badetuch könnten sie dann frisch gewaschen, in den nächsten Tagen beim Hausmeister zurück geben.

"Na ihr zwei, was hat Bartmeier euch dafür geboten? Das ihr die Vorreiter macht." Wurden sie auf dem Schulhof von Fritz gefragt.

"Jörn, bei mir oder bei dir, wo wollen wir ihm das verraten?" Ulrich grinste geradezu verboten. Jörn überlegte was Ulrich wohl vorhatte, doch dann schnallte er es.

"Schlage vor bei mir. Es ist noch ein wenig Limo und Bratwürstchen übrig geblieben." War Jörns Antwort nun. "Nun Fritz, du bist herzlich eingeladen. Dabei erzählen wir dir alles, was du wissen willst." Fritz schien zu überlegen.

"Können wir auch kommen?" Wollten ein paar andere nun wissen. Jörn und Ulrich schauten sich grinsend an.

"Klar, es kann jeder aus unserer Klasse vorbei kommen. Schätze mal es ist auch noch Pommes und sogar Eis als Nachtisch möglich. Doch ihr müsst euch an die Hausregeln für Gäste bei mir halten. Ist das Okay?" Der Spitzbübische Blick von Jörn, fiel keinem auf.

Jörn lief dann noch schnell zum Hausmeister.

"Kann ich mal von hier aus Zuhause anrufen. Es ist wichtig." Bat er den Hausmeister.

"Ist das eine Telefonzelle. Klar Wichtig. Verschwinde besser." War dessen Antwort darauf.

"Erich, diesen Jungen solltest du das erlauben." Meinte da der Sportlehrer, der wie aus dem nichts, hinter Jörn stand. "Ich weiß zwar nicht welche Magie er benutzt hat. Doch hat er alle Jungen seiner Klasse dazu gebracht, sich doch nach der Sportstunde zu duschen." Der Hausmeister schaute Jörn durchdringend an. Doch scheinbar roch er dann auch etwas.

"Lothar, du weißt ja das dieses Shampoo nur an die geht, die sich auch wirklich duschen. Nun dieser Junge hat da wohl wirklich seinen ganzen Körper mit bearbeitet." Die Grimmigkeit verlor sich und er schob Jörn das Telefon hin. Jörn wählte sofort.

"Hallo Mama, ich habe alle Jungen aus meiner Klasse eingeladen, zum Grillen und Eis Essen. Du hast es dir gedacht was ich vorhabe. Ob Tim werde ich fragen, ob er Astrid bewegen kann. Was das würdest du übernehmen. Super, Bin gespannt wie ein Katapult, ob die sich bestechen lassen. Auf jeden Fall haben sie sich gerade alle überwunden und geduscht und die sogar nackend. danke dir." Dann legte Jörn auch schon auf.

"Nur Jungen, also meine Nichte geht doch auch in deine Klasse. Wäre es da nicht Korrekt, die Mädchen auch einzuladen?" Meinte der Hausmeister.

"Im Grunde nein. Nur wäre das Problem die Hausregeln für meine Partys." Dabei schmunzelte Jörn.

"Hallo Jörn, hallo Onkel Erich. Du Jörn, habe von Astrid erfahren, was gestern bei euch los war." Meldete sich ein Mädchen hinter Jörn.

"Saskia, das scheint eine reine Jungen Fete zu sein. Wo sie mit irgend welchen regeln, die Mädchen dann abwimmeln wollen." Kam es von ihrem Onkel.

"Nun wenn es darum geht, was Astrid uns erzählt hat. Auch durch ihre Schwester und Tim Jörns Bruder, aber auch noch Mitschülern von Tim. Dann ist es für mich und 5 weitere Mädchen kein Problem was wir nicht überwinden könnten." War die Antwort. "Auf jeden Fall wären wir bereit es zu versuchen."

"In dem Fall seid ihr auf jeden Fall eingeladen."

"Herr Hausmeister, ich muss mal dringend Zuhause an rufen." Tim drängelte sich nun durch.

"Tim, wieso willst du Zuhause anrufen?" Kam es überrascht von Jörn. Der Hausmeister und der Sportlehrer schauten nicht weniger verwundert.

"Komm Onkel Erich, das ist bestimmt auch für mich wichtig." Kam es von seiner Nichte. Wortlos schob er den Apparat zu Tim rüber.

"Halo Mama. Ich weiß nicht wie ich es sagen soll, aber meine ganze Klasse ist durch Sylvia und meinen drei Kumpels in höchst Spannung gebracht worden. Wie Jörn auch. Schätze mal dann kommen alle aus seiner und meiner Klasse. Oh ja, diese Regel von Jörn ist absolut Korrekt sehe ich auch so. Danke Mami du bist die beste." Dann verabschiedete sich Tim von seiner Mutter. "Da hatten wir wohl beide den gleichen Gedanken. Mutti sagt, sie wird jetzt den gestern gegründeten Freundeskreis das erstmal zum Einsatz bringen. Doch sag mir eines, wieso soll überhaupt einer aus deiner Klasse kommen oder wissen die wie die aus meiner Klasse, nicht was auf sie zukommt?"

"Also ich weiß es schon und fünf meiner Freundinnen auch." Kam nun die Hausmeister Nichte Jörn zu vor. "Uns ist auch klar, das es uns viel, sehr viel Überwindung kosten wird. Doch wer nicht wagt der nicht gewinnt. Ulrich soll dabei eine klasse Figur abgegeben haben. Stimmt das?"

"Nun er wird da sein, dann könnt ihr euch ja selbst davon überzeugen. Tim, ich weiß nicht wie viele der Jungen und nun vielleicht auch der Mädchen aus meiner Klasse bereit sind, diese Hürde zu überspringen. Doch Mutti und die anderen Frauen, werden da wohl jetzt mehr, als nur Bratwürste und Limo auffahren." Jörn lachte dann. "Doch du weißt ja das ich es geschafft habe. Auch Ulrich sich überwunden hat. Doch was du noch nicht weißt und weshalb meine Hoffnung auch sehr groß ist. Alle Jungen meiner Klasse haben sich geduscht und das sogar nackend. So jetzt müssen wir in die Klasse. Der Unterricht hat schon längst begonnen."

"Wenn was ist, soll sich euer Lehrer an mich wenden." Sagte Bartmeier lachend.

"Weiß zwar nicht was ihr da vorhabt. Doch wenn ihr dabei nicht nur von eurer Mutter, sondern noch anderen Müttern unterstützt werdet. Muss das ein gewaltiger Fisch sein, den ihr da an Land ziehen wollt. Deshalb habt ihr mich auch hinter euch stehend." Kam es dann auch vom Hausmeister, der breit grinste.

"Onkel Erich, du weißt ja gar nicht das dieser Fisch eher ein Wal sein könnte, welcher durch ein Nadelöhr dann muss." Lachte seine Nichte und war mit Jörn schon weg. Bei Jörn war es Ulrich, der dem Lehrer, erklärt hat, das Jörn noch etwas wichtiges erledigen muss. Bei Tim war es Astrid.

"Ah da kommt ja der vermisste Sohn. Also wenn ich das richtig erschnuppere, hat Lothar wirklich die Wahrheit gesagt. Mädchen wie seht ihr das?" Fragte der Lehrer nun die Mädchen der Klasse.

"Wir brauchen jetzt wegen Gestank die Fenster auf jeden Fall nicht öffnen." Kam es von Julia, der Nichte des Hausmeisters. "Doch können sich da heute alle Mädchen ja persönlich davon überzeugen, wie es sich verhält. Sowie aber auch alle Jungen da im Bezug auf uns Mädchen dann die Möglichkeit haben. Jörn hat da ganz tolle Hausregeln. Wo mir schon so einige gesagt haben, wie toll dies gestern bei denen im Garten abging."

"Nun wie Julia schon sagt. Es sind alle der Klasse eingeladen. Doch müsst ihr da auch damit dann leben, das die Klasse meines Bruders, auch anwesend ist." Machte Jörn dann klar.

"Also mein kleiner Bruder, ist ja einer der besten Freunde von Tim und er war gestern dabei. Meine Eltern scheinen da sogar zu wissen was da gelaufen ist. Also wenn das so Toll war, dann würde ich bis in aller Ewigkeit, nach dem Sport duschen. Da mich ja heute alle da nackt gesehen schon haben, werde ich da in Zukunft dies auch so Hand haben."

"Lutz, da versuchen wir Mädchen dann auch dem nach zu kommen. Wenn alle Jungen in Zukunft nicht mehr so stinken. Dann schwöre ich das ich mich auch nach dem Sport duschen werde und ja, das auch dann nackend. Das schwöre ich." Meldete sich Iris nun zu Wort und sie war die Klassensprecherin.

Jörn und Ulrich, wurde es nun doch ein wenig Mulmig. Doch war es jetzt zu spät, die Kiste die ins rollen gekommen war, zu stoppen. 

"Also wenn das so eine tolle Sache ist. Wie wäre es für die nächste Woche mit einem Bericht, als Aufsatz, über dieses Fantastische Ereignis. Jörn meine Tochter ist dann wohl auch dabei. Sie geht in Tims Klasse. Also werde ich so schon wohl spätestens heute Abend Brühwarm erfahren, um was es da gegangen ist."

"Also die Eltern, die gestern alle dabei waren, haben gleich einen Freundeskreis gegründet. Der die heutige Aktion aus ganzem Herzen unterstützen wird. Wissen sie was." Dabei grinste Jörn nun richtig. "Sagen sie unserem Sportlehrer und dem Hausmeister, sie können doch mal so gegen 17 Uhr reinschauen." verdutzt schaute der Lehrer nun Jörn an. "Sie als Vater, sind da besonders willkommen. Doch auch weil sie unser Klassenlehrer sind."

"Okay, denke ich werde vorbei kommen. Soll meine Frau dann auch mit kommen?" Scherzte er noch. 

"Aber klar, da sie ja eine der Mütter ist. denn eines meine Mitschüler. Es ist ein wenig etwas wie eine Mutprobe und nun ja nur die Mutigsten, dürfen die Arena betreten." Jörn und auch Ulrich merkten, das dies so richtig saß.

Die letzten beiden Stunden vergingen so langsam, als wäre die Uhr auf Slow Motion gestellt worden. Doch dann erlöste sie die Schulglocke. Jörn und tim hatten sich auf 15 Uhr geeinigt. Wo alle kommen sollten.

"Na Jungs. Mir scheint mit kleinen Partys gebt ihr euch gar nicht mehr ab." Lachte die Mutter nun. "Doch ihr habt da noch etwas unbewusst ins Leben gerufen. Einige der Frauen, sind auf der Suche nach einem Job. Ja und Catering, wäre dann so eine Möglichkeit. Wo eure beiden Klassen heute die Versuchskaninchen sind. Eine große Cateringfirma, hat uns da sogar als Nebenzweig in ihr Portfolio aufgenommen und unterstützen uns heute mit entsprechender Ausrüstung."

"Mami, ich bin so aufgeregt." Stöhnte Tim, der nun nackend nach unten kam.

"Tim, nur weil ich älter bin als du. Ergeht es mir da nicht besser. Wir wagen da heute ganz schön viel." Versuchte Jörn seinen Bruder etwas aufzubauen. "Wenn wir die Hälfte von jeder Klasse heute erreichen, dann können wir wirklich Stolz darauf sein." In diesem Moment schellte es auch schon.

"Es ist doch noch nicht 15 Uhr." Wunderte sich Jörn.

"Hallo Jörn, wir wissen ja schon wo drum es geht. Ja und Astrid war ja gestern auch schon dabei. Wir würden deshalb gerne hier die Mädchen ein wenig einweisen. Ihr habt doch eine Garage, wäre es da möglich, dort dann die Jungen, auf das was sie erwartet vorzubereiten?"

"Also Jörn, das nenne ich mal eine gute Idee." Meinte die Mutter. "Jungen und Mädchen gleichzeitig  die Regel und dies in einem raum abzuverlangen, ist vielleicht etwas zu viel. Würde wohl auch eher abschreckend wirken."

"Mutti und Julia, ihr habt beide recht. Ist die Garage denn überhaupt frei?" Wollte Jörn dann wissen.

"Ja dein Vater, mit ein paar Vätern, ist noch etwas besorgen gefahren. Eine kleine Überraschung." Informierte die Mutter ihren Sohn. So kümmerten sich Jörn, Tim und Ulrich, der mit seinen Freunden auch noch als Unterstützer kam, um die Garagen Location. Während Julia, Astrid und noch einige Mädchen, sich um die Location Wohnzimmer. Wobei Julia und ihre Freundinnen, sich schnell an die Nacktheit gewöhnten.

"Der springende Punkt wird wohl dann kommen, wenn wir uns den Jungen zeigen. Also da pocht mein Herz jetzt schon vor Aufregung." sagte Julia.

"Was soll ich sagen, als Tim mir da auf einmal nackend gegenüberstand, war ich auch erst einmal richtig geschockt. Doch als er sagte, das dies nur der schafft der richtig Mutig ist. Ja da hat er mich am Haken gehabt. Gestern Nachmittag, war es dann auch wirklich schon, für mich normal Nackt zu sein." erklärte Astrid. "Als mir klar wurde, das Ulrich dann auch dazu gehörte, war es Quasi so als wäre es immer schon so gewesen." Dann schellte es an der Tür.

"Nun es ist kurz vor 15 Uhr. Werden wohl die ersten sein." Sagte Julia und atmete noch einmal durch.

"Hallo Svenja, hallo Lina, hallo Tina. Kommt rein." Forderte sie Julia nun auf.

"Seid ihr gerade dabei euch zu Kostümieren? Oder warum seid ihr alle Nackend." War die frage von Svenja sofort.

"Nun das ist genau die Hürde, die ihr eben überspringen müsstet. Wie ihr Seht haben wir es geschafft. Sören, Ulrich und noch ein paar andere. Sind vorher schon über diese Hürde gesprungen. Sie sind jetzt in der Garage. Wo die Jungen vor die Hürde gestellt werden. damit ihr nicht auf falsche Gedanken kommt. Es geht hier nicht darum, das ihr irgend etwas mit einem Jungen tun sollt oder die mit euch. Es ist einfach eine normale Party. Wo aber alle eben nackend sind." Erzählte Julia.

"Vielleicht könnt ihr das noch besser bald an einem anderen Ort so richtig erleben. Da wo ich eben Tim begegnet bin und der da auf einmal Nackend vor mir stand. Aber eben dann auch Jörn und ein paar andere Jungen. Danach hatten wir einfach nur Spaß mit Schwimmen und Springen vom Einer und Dreier. Upps, jetzt habe ich zu viel verraten." Lachte Astrid nun. "Setzt euch doch zuerst mal auf die Couch. Die Handtücher sind dafür da, wenn ihr einfach schon mal hier drin, das nackt sein ausprobiert. Wenn ihr merkt das es nichts für euch ist. Nun dann zieht ihr euch wieder an. Alles ist freiwillig." In diesem Moment schellte es wieder.

"Hallo und Herzlich Willkommen. Kommt rein und lasst euch erklären wo drum es geht." forderte Astrid nun Mädchen aus ihrer Klasse auf. Die Mädchen die schon da waren, waren auf den Vorschlag eingegangen und hatten sich schon mal bis auf den Slip ausgezogen. Julia verteilte Kartons, auf die jeder seinen Namen schreiben sollte. Wo rein dann die Kleidung kam. Astrids Mitschülerin, waren wohl da schon zu mehr bereit. Nach dem ihnen erklärt wurde, um was es ging. Zogen sich auch alle aus. Dem Beispiel der Jüngeren, folgten bald dann die älteren auch. Bei der nun folgenden Unterhaltung, dachte keiner mehr darüber nach, das man ja Nackend ist. Jörns Mutter, kam mit ein paar Häppchen und Limo ins Zimmer. Was die Stimmung sofort auflockerte.

In der Garage, kamen auch immer mehr Jungen zusammen. Einige überwanden sich schneller und packten alle ihre Kleidung gleich in den Karton. Wo dann einige doch ihren Penis mit der Hand bedeckten. Einige überlegten auch schon, wieder zu gehen. Dann aber war ihnen klar, das wenn alle Mädchen am nächsten Tag ihnen von diesem Tag erzählen würden. Sie auch fragen stellen könnten, wo sie den gewesen sind. Andererseits sagten die Älteren sich, das sie sich ja heute alle zusammen nackend gesehen hatten beim duschen und danach auch noch. Zu dem wurmte es sie dann auch schon etwas. Das die Kleinen, scheinbar ein wenig Mutiger waren. Doch auch hier verlor sich alles, bei den Unterhaltungen über Fußball, Fernsehserien oder den nächsten Sommerurlaub. Das Jörn, Ulrich, Tim, Norbert war auch vorbei gekommen, sich so einfach Nackend zeigten. Sie sogar erzählten, das sie am Vortag dies sogar waren auch wenn Mädchen anwesend gewesen waren. Wobei diese ja auch sogar Nackend gewesen waren.

"So dann starten wir mal die Party, freue mich darüber das alle mit machen. Geht Links rum. Da steht das Buffett. Schnappt euch einen Teller, fühlt den nicht zu voll. Jeder kann auch noch ein zweites und drittes mal ans Buffett kommen. Am Ende stehe dann die Getränke." Erklärte Jörn nun. Wie zum gleichen Zeitpunkt auch Julia dies den Mädchen erklärten. Als nun Jungen und Mädchen auf einander trafen. Wurde gekichert und man bedeckte sich schnell. Das Buffett war aber so toll, das sie nach und nach vergaßen, das sie doch nackt waren. Das Buffett, sowie auch die Empfehlungen, von denen, die schon etwas probiert hatten, wirkte richtig. Dann Erschien Jörns Vater, sowie noch andere Väter. Wobei einige der Jungen und Mädchen zusammen zuckten. Denn es waren ihre Väter. Doch dann kamen auch Mütter, die das Buffett wieder auf fühlten. Jungen wie Mädchen mussten noch einmal allen Mut zusammen nehmen. Doch während sie nun die leckeren Sachen aßen und sich unterhielten. Wobei zuerst die Mädchen unter sich blieben und Jungen eben so. Lockerte sich das nach einem Zweiten gang zum Buffett schon auf. Auf der Wiese, konnte man nun vier Bälle sehen. Die Männer machten den Kindern nun klar, das immer ein Kind in das innere Klettern kann und dann den Ball zum rollen bringen könne. Da so eine Ball Tour nicht ohne war, gab es laufend auch einen Wechsel. Einige Väter blieben als Aufpasser dabei. Während andere, mit Hilfe von Paletten und Spangurten gebauten Swimmingpool, noch einen Schub Wasser gaben. Das lockte dann Kinder an. Die schnell erkannten, wie praktisch ist, nicht erst noch eine Badehose anzuziehen oder nach dem Sprung ins Wasser, mal schnell das Buffett wieder zu besuchen. Wo es einige Scherzkekse, mit Schokoküssen, bunt trieben.

"Hallo Herr Bartmaier. Wieso sind sie denn hier?" Wollte Holger wissen.

"Nun einmal, weil Jörn mich eingeladen hat. Ja und wie ich das sehe, kann ich da vielleicht ein wenig bei den Bällen helfen und Tipps geben." Kam es von dem.

"Hallo Onkel Erich, schau dir mal den Swimmingpool an. Wäre vielleicht etwas für das Schulfest, vor den Sommerferien." Schon war Julia wieder weg.

"Also Lothar, hätte man mir das gesagt, was hier abgeht, so hätte ich das echt nicht geglaubt." Kam es von dem Hausmeister.

"Erich, ich hatte ja schon so etwas wie einen Vorgeschmack. Als ich erkannte, das nicht nur zwei oder fünf duschten, sondern wirklich die ganze Klasse." Erwiderte dieser.

"Also der Jörn ist schon eine tolle Socke." Kam es nun vom nackten Fritz der neben den beiden auftauchte. "Also ohne ihn und Ulrich, also da hätte ich mich bestimmt niemals geduscht. Ja und das hier, einfach Wouw. War gerade im Pool. Das ist ja so abgefahren. Da habe ich erst gemerkt wie toll es ist keine Badehose anzuhaben. Auch das Mädchen mich Nackend sehen können oder es für mich jetzt genauso normal ist, die Julia zum Beispiel nackend zu sehen. Meine Eltern haben da auch schon so ein komisches Grinsen drauf gehabt, als ich erzählt habe, auf was für eine Party ich gehe. Ja und dann steht da am Buffett auf einmal meine Mutter vor mir. War erst mal schon ein Schock. Doch keine Ahnung warum, es hat meine Mutter gar nicht interessiert. Sie fragte nur ob es mit Spaß macht und das Buffett mir gefällt. Dann läuft mir auch noch meine kleine Schwester in die Arme. Also, ich kann mir jetzt ein anderes Leben schon nicht mehr vorstellen." Dann grinste er noch. "Meine kleine Schwester hat dann gebettelt, das ich heute Abend mit ihr in die Badewanne soll. nun ich habe ja gesagt."

"Schön Fritz. Schätze mal das Duschproblem hat sich dann erledigt." Lachte sein Sportlehrer.

"Also da hat jetzt keiner mehr ein Problem mit. Selbst wenn ich bei den Mädchen mit duschen würde. So jetzt will ich noch einmal in den Ball rein." Sagte er und verschwand.

"Hat jemand meine Tochter gesehen?" Fragte Vater Peter.

"Hallo Peter. Ich denke mal bei so vielen Kindern, musst du schon etwas suchen gehen." Lachte Bartmaier. "Oder aber du stellst dich ans Buffett, da kommen sie alle mal wieder vorbei, um sich zu stärken."

"Da steht meine Frau. Die auch hin und weg ist, von dieser Party. Also wenn die Biologiestunde mit der Sexualkunde kommt, wird das wohl nicht mehr so ablaufen wie früher oder bei einigen anderen Klassen es jetzt noch sein wird."

"Das sehe ich auch so." Kam es von einem weiteren Vater und Lehrer. "Also das Paradies könnte wirklich nicht schöner sein. Könnte das doch nur unser Pfarrer sehen."

"Hallo werte Lehrer. Mein Kollege, streift auch hier rum. Obwohl er wohl eher auf das Buffett abgesehen hat. Doch da hat ein ganzer Stab von Frauen, die Hand schützen drüber. Aber immerhin ein Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee, ist drin gewesen." Kam es vom Pastor.

"Nun Pastor, ihre nächste Religionsstunde, bei einer der beiden Klassen dürfte Spannend ablaufen." Lachte der Klassenlehrer.

"Sie werden lachen. Doch meine Familie ist eine FKK Familie. Zwei meiner Kinder gehören ja sogar zu einer der Klassen. zwei weitere, wurden einfach von ihren Geschwistern mit geschleppt. Meine Frau und ich hatten so dann einen tollen freien Tag."

"Na da würde ich doch glatt dann mal einen Gottesdienst unter freien Himmel vorschlagen. Vielleicht ist da auch ein Ökumenischer dann möglich." Meinte ein Vater der zu den Männern getreten war.

Mittwoch, 2. April 2025

Mensch, warum ist der Nackend

"Hans, merkst du das nicht oder spielst du einfach Verstecken mit der Wahrheit?" Rief Helga ihrem Mann zu. „Der neue Typ nebenan spaziert ständig splitterfasernackt durch seinen Garten“,

„Ja und? Das ist sein Garten, nicht unserer“, sagte er kurz und knapp.

„Willst du mich nicht verstehen? Er kann sich doch nicht einfach vor aller Welt sich nackt zeigen. Das ist echt Schamlos und einfach nur eine bodenlose Frechheit! Er drängt mich, einen Blick auf sein Geschlechtsteil zu werfen. Jetzt tu doch endlich etwas dagegen!“, schimpfte Helga.

„Er zwingt dich ja nicht, in seinen Garten zu schauen. „Und hey, das ist völlig okay, solange er keine sexuelle Handlung begeht“, konterte Hans locker.

„Er verletzt meine Schamgefühle. Das ist ein Verstoß gegen das Sittengesetz. Und stell dir vor, unsere Enkelkinder kommen zu Besuch. Er läuft dann so herum, das wäre ein Schock für sie. Angelika ist gerade erst am Ende der Pubertät, sie sollte so etwas nicht sehen. Das könnte sie nur sexualisieren und auf falsche Gedanken bringen. Arno ist mit zwölf bald in der Pubertät, und besonders unsere Silke, die erst acht ist – was die durchmacht, wenn sie den unverschämten Nachbarn so sieht, kann ich mir gar nicht vorstellen“, ließ Helga nicht locker.

„Jetzt hör doch auf. Ich kann ja mal rübergehen und fragen, ob er den kleinen Jägerzaun gegen einen Sichtschutzzaun austauschen würde“, schlug Hans schließlich vor.

„Dann bekommen meine Blumen, die ich dort gepflanzt habe, keine Sonne mehr, denn die kommt aus dieser Richtung. Er soll sich einfach eine Hose anziehen – andere können das doch auch“, jammerte Helga erneut. Die Enkelkinder durften deshalb auch kaum in ihrem Garten spielen. Hans dachte bei sich, kein Wunder, dass die Enkelkinder uns so selten besuchen. Im Haus dürfen sie nicht herumtoben, und der Garten ist im Grunde tabu. Nur auf der Schaukel und im Sandkasten dürfen sie spielen – was für Angelika und Arno inzwischen wohl nicht mehr besonders interessant ist.

Hans klingelte und hörte einen wohlklingenden Big Ben-Ton. „Was für eine tolle Sache“, dachte er. So etwas hatte er sich auch schon einmal überlegt, doch Helga nannte es Schnickschnack und Geldverschwendung. Dann öffnete der Nachbar die Tür. Er war etwa 40 Jahre alt, hatte kurz geschnittenes Haar und einen dünnen Vollbart. Er trug offenbar nur einen Bademantel.

„Guten Tag, Herr Wellenbring. Was führt Sie zu mir?“, begrüßte er Hans und fragte nach dem Grund seines Besuchs.

„Guten Tag, Herr Scharpen. Ich weiß nicht, wie ich es Ihnen sagen soll, aber meine Frau regt sich darüber auf, dass Sie oft nackt im Garten zu sehen sind. Ich habe versucht, ihr klarzumachen, dass Sie dabei nichts Verbotenes tun“, erklärte Hans zögernd.

„Wissen Sie was? Kommen Sie einfach herein. Ich habe gerade einen guten italienischen Wein geöffnet – den müssen Sie unbedingt probieren“, lud der Nachbar ihn ein. Hans liebte Wein. Im Keller besaß er eine kleine Sammlung erlesener Weine, von denen seine Frau jedoch nichts wusste. Sie sah nur die normalen Weine, die im kleinen Weinregal standen, das maximal 20 Flaschen fasste. „Mehr braucht man nicht“, war ihre Meinung. Zum Glück kannte sie das Zimmer nicht, das Hans damals, als er das Haus mitgebaut hatte, er dieses vom Keller abgetrennt hatte. Er war selbst Maurer von Beruf. Um in dieses Zimmer zu gelangen, musste man an einer versteckten Stelle einen Hebel betätigen, der eine verborgene Tür entriegelte. Erst dann konnte man ein Stück Mauer nach hinten drücken und so in das geheime Zimmer gelangen. Dieser versteckte Zugang war sein Meisterstück. Ein alter Maurermeister hatte ihm diese Technik einst in einem alten Haus gezeigt, das sie zusammen restaurierten und ausführlich erklärt.

 

Hans war darum sehr interessiert am Wein des Nachbarn. Bald saßen die beiden im Wohnzimmer in schweren Sesseln, die ein Schreiner wohl aus Wurzelholz gefertigt hatte. Hans dachte bei sich, dass solche Möbel auch sein Traum wären. Doch ihm war sofort klar, dass seine Helga das nicht gefallen würde.

„Ich muss sagen, das ist wirklich ein herrlicher Wein, den Sie da gefunden haben. Sagen Sie mal, das ist doch ein wirklich großes Haus. Haben Sie vor, irgendwann eine Familie zu gründen?“, fragte Hans neugierig.

„Ja, das war der Plan. Meiner Frau gefiel das Haus auch sehr. Es wäre alles so toll gelaufen“, begann der Nachbar zu erzählen. „Doch ich hatte schon seit Kindertagen einen Traum, sollte ich einmal genug Geld haben, um so ein Haus zu kaufen, wollte ich es zu meinem FKK-Paradies machen. Denn schon als Kind lief ich, zum Leidwesen meiner Eltern, lieber nackt herum. Als Kindergartenkind hatten sie damit kein Problem, doch als ich in die Grundschule kam, versuchten sie, mich davon abzubringen. Kaum war ich auf der weiterführenden Schule, wurde das Verbot noch viel strenger gehandhabt. Mit Hausarrest, Fernsehverbot und noch mehr Strafen wurde gedroht, da blieb kein Spielraum! Da gab ich nach, was aber nicht bedeutete, dass ich aufgab. Besonders als ich erfuhr, dass es im Hallenbad eines Nachbarortes FKK-Schwimmzeiten gab, war ich begeistert. Doch als ich gerade 17 wurde, entschied man, diese Zeiten zu streichen. Nicht etwa wegen mangelnder Badegäste, sondern weil einige Menschen Angst um das Seelenheil der Kinder hatten, die wie ich diese FKK-Zeiten nutzten. Alle Proteste halfen nichts. Die selbsternannten Kinderschützer waren in der Übermacht. So wurde nach 34 Jahren das FKK-Schwimmen eingestellt. Dummerweise hatte ich meiner Frau nie von dieser Leidenschaft erzählt. Das wurde erst zum Problem, als wir Kinder bekamen. Wie bei mir war es ihnen erlaubt, sich nackt überall zu bewegen. Doch wie bei mir versuchte meine Frau, sie mit zunehmendem Alter dahin zu erziehen, sich für ihre Nacktheit zu schämen hätten.“.

Ich arbeitete heimlich irgendwann gegen meine Frau, indem ich mit meinen Kindern Radtouren unternahm. Das Ziel war meist ein See, an dem wir FKK (Freikörperkultur) praktizierten, was meinen Kindern gefiel. Eben das sie einen Ort hatten wo die Mutter ihnen ihre Lebensfreude nicht verbieten konnte. Allerdings legten die Kinder ihre freie Lebensweise zu Hause nicht ab, was meine Frau mir als Ursache zuschrieb. Denn sie versuchte da auch immer wieder meinen Kindern klar zu machen, das sie sich auch gegenüber den Eltern nicht mehr sich nackend zu zeigen hätten. Sie sah dann in mir als Naturist eine Gefahr für die Kinder. Der Scheidungsrichter bewertete die Situation jedoch anders. Ich darf darum meine Kinder in jedem Fall sehen.

In diesem Moment klingelte es an der Tür.

„Upps, wie lange bin ich denn schon hier? Meine Frau vermisst mich bestimmt und steht jetzt vor der Tür“, sagte Hans grinsend. Sie gingen nun zusammen zur Haustür, doch als Norbert sie nun öffnete, stand dort nicht Hans Ehefrau, sondern eine Frau, die dem Traum vieler alleinstehender Männer ähnelte. Nur eben nicht was die Konservative Kleidung anging.

„Gut, dass das Jugendamt doch noch auf mich gehört und einen Beamten auf meinen Mann angesetzt hat. Ich hoffe, sie haben ihm klargemacht, dass FKK nicht zur Kindererziehung gehört und sogar schädlich für Kinder ist“, sagte die Frau. Hans war unsicher, ob er sie aufklären sollte. Hinter ihr standen zwei Jungen, die bereits mit den Augen rollten. So war ihm dann klar, das er hier etwas Schauspielern musste. „Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie die Ex-Frau sind, dieses Mannes sind? Ich hatte gerade ein sehr ernsthaftes Gespräch mit Ihrem Mann und hoffe, dass es Früchte trägt, sodass Sie um die Psyche Ihrer Kinder keine Angst mehr haben müssen. Es hatte sich da auch schon eine Nachbarin beschwert“, erklärte Hans. Als Versicherungssachbearbeiter war er es gewohnt, so mit Menschen zu sprechen. Die Kinder wirkten jedoch sichtlich erschrocken.

 

„Wie wäre es, wenn Sie hereinkommen? Dann könnten wir ein Gruppengespräch zu diesem Thema, alles noch ein wenig besser erörtern“, schlug Hans vor.

„Nein, das ist nicht nötig. Ich bin schon froh, dass sich das Jugendamt bemüht hat. Leider wurde ich vom Gericht gezwungen, meinem Mann die Kinder für die gesamten Herbstferien zu überlassen. Dieses Wochenende soll ein erster Test sein“, antwortete die Mutter. „Jeremias, auch du, Gerald, es wird kein FKK gemacht. Habt ihr mich richtig verstanden?“

„Ja, Mama, kein FKK“, antworteten beide brav im Chor.

„Nun, gute Frau, man hat mich nicht umsonst für diese Aufgabe ausgewählt“, begann Hans erneut. „Ich wohne direkt nebenan, sodass mir jede kleinste Kleinigkeit, die mit FKK in Verbindung steht, auffallen würde.“

„Das beruhigt mich ungemein. Sie müssen wissen, dass meine Söhne durch meinen Ex-Mann fast jede Scham verloren haben. Sie zeigen sich zu Hause mir gegenüber sogar nackt, was ich zwar im Griff habe, aber ich befürchte, dass sie durch die Ferien bei ihrem Vater wieder in alte Verhaltensmuster zurückfallen“, erklärte sie. Dann beugte sie sich zu Hans vor und flüsterte ihm ins Ohr, dass sie bereits überlegt hatte, einen Detektiv zu engagieren. Anschließend verabschiedete sie sich überschwänglich von ihren Söhnen, bevor sie ging.

„So, dann werden wir jetzt noch ein ernstes Wort miteinander reden, meine jungen Herren“, sagte Hans laut genug, dass ihre Mutter es noch hören konnte. Die Jungen erschraken erneut. Mit einer Handbewegung machte Hans ihnen deutlich, dass sie nun ins Haus kommen sollten. Man sah ihnen deutlich an, dass sie sich das Wochenende, ganz zu schweigen von den Herbstferien, anders vorgestellt hatten. Hans schob sie vor sich her ins Wohnzimmer.

„Werter Nachbar, was hat das zu bedeuten? Ich dachte, Sie kommen, weil Ihre Frau sich darüber beklagt hat, dass ich FKK praktiziere. Jetzt sind Sie sogar beim Jugendamt angestellt?“, fragte Herr Wellenbring leicht erregt.

„Ruhe und bitte setzen Sie sich. Auch ihr, jungen Herren. Ach, wartet mal. Wie ich eurer Mutter gesagt habe und ihr versprochen habe, hier wird kein FKK gemacht. Naturismus ist, wie ich mich wegen meiner Frau informiert habe, etwas Anderes als FKK“, erklärte Hans schmunzelnd und blickte in die Runde. Doch scheinbar hatte niemand verstanden, was er damit meinte. „Naturismus ist für euch und euren Vater nicht verboten. Es wäre also klar, dass ihr euch dem Outfit eures Vaters anpassen könnt. Ach ja, Herr Wellenbring – wobei es mir angenehmer wäre, wenn wir zum Du übergehen könnten, sollten sie dann auch wieder zum Naturismus zurückkehren. Das bedeutet Nackt zu sein. Noch etwas, damit es klar ist. Ich bin Rentner und habe niemals für das Jugendamt gearbeitet.“ Daraufhin lachten alle.

„Papa, bedeutet das wirklich, dass wir uns ausziehen dürfen?“, fragte der ältere Junge, der immer noch dachte, irgendwo müsse ein Haken sein.

„Mensch, rede nicht so viel Unsinn. Er hat unsere Mutter ver...“, lachte der Jüngere, wurde aber vom Vater unterbrochen.

„Na Jerry, keine solchen Wörtern. Ja, er hat eure Mutter auf den Arm genommen. Sie glaubt jetzt wirklich, dass wir hier unter behördlicher Aufsicht stehen, die uns quasi verboten hat, FKK zu machen, aber nichts gegen Naturismus hat. Wobei ich mich da noch einmal informieren muss, was genau der Unterschied ist. Ach ja, ich heiße Norbert.“ Dabei legte er den Bademantel ab und reichte Hans die Hand.

 

„Mein Name ist Hans. Doch wenn meine Frau in der Nähe ist, bleibe ich weiterhin Herr Scharpen“, sagte Hans grinsend. Als die Jungen ihren Vater so sahen, begannen sie sich ebenfalls auszuziehen.

„Meiner Frau werde ich dann auch eine Geschichte erzählen, damit ihr Bescheid wisst, ihr habt eine Hautkrankheit, weshalb ihr hier in einem sicheren Umfeld Naturismus betreiben müsst. Das hat euch euer Hausarzt so empfohlen. Haben wir uns verstanden? Das bedeutet, ihr sollt euch wirklich ganz nackt den Elementen aussetzen. Damit diese Form für euch normal erscheint, muss auch euer Vater sich nackt machen.“

„Hans, du wirst mir unheimlich. So, Jerry, Gerry, bringt bitte eure Sachen in die obere Etage. Jeder hat dort sein eigenes Zimmer, welches mit einem Namensschild an der Tür zu erkennen ist. Stellt die Koffer in den Schrank. Darum kümmern wir uns später. Im Moment sollte eure Haut das Einzige sein, was ihr anhabt.“ Fröhlich packten die beiden Jungen ihre ausgezogenen Sachen sowie die Koffer und brachten alles in ihre Zimmer.

Ich werde nun meiner Frau die unangenehme Nachricht überbringen, im Nachbarsgarten werden künftig weitere Nackedeis zu sehen sein. Aus gesundheitlichen Gründen lässt sich das nicht verhindern.

„Womit hast du eigentlich dein Geld verdient, Hans?“, wollte Norbert wissen.

„Ich habe bei einer Versicherung als Sachbearbeiter gearbeitet. Dort lernt man schnell, wie man mit Menschen umgehen muss, vor allem, wenn man ihnen manchmal etwas sagen muss, was eigentlich nicht ganz stimmt. Ich schätze, deshalb habe ich für deine Ex-Frau ganz gut den Beamten gespielt. Man sieht sich, Norbert. Ich komme jetzt öfter vorbei, um zu kontrollieren, dass ihr kein FKK macht.“

„Hans, du bist wirklich die lebende Definition eines Schlitzohres. Komme gerne vorbei, ich habe noch einige gute Tropfen Wein im Keller“, antwortete Norbert. So verabschiedeten sich die beiden. Als Hans das Haus verließ, schossen zwei nackte Jungen die Treppe hinunter und rannten in den Garten. Das wird ein harter Schlag für meine Frau, dachte er. Doch es kam noch schlimmer.

„Wie dein Mann muss auf eine wichtige Geschäftsreise“, klagte Helga gerade. Die gemeinsame Tochter war gerade zu Besuch. „Das mag ja noch angehen, aber warum verlangt seine Firma, dass du ihn begleitest?“

„Mutti, es geht nicht nur um eine Reise, sondern auch um eine Beförderung. Die Firma möchte auch die Ehefrau kennenlernen. Die Kinder würden sie ebenfalls gerne sehen, aber bei einer solchen Geschäftsreise würden sie sich langweilen. Und ihr habt doch in der zweiten Etage ausreichend Platz, immerhin stehen dort fünf Kinderzimmer leer. Das wäre doch eher der richtige Ort für die Kinder. Außerdem habe ich noch eine Bitte“, bat die Tochter ihre Mutter. „Meine Geschwister würden unsere Kinder zwar auch gerne aufnehmen, aber sie stecken gerade mit ihrer Firma, die sie zusammen gegründet haben, in einem großen Projekt, das Millionen umfasst. Deshalb können sie sich in den Herbstferien nicht um ihre Kinder kümmern. Da meine Kinder ja schon bei euch unterkommen, wäre es schön, wenn ihr auch deren Kinder aufnehmen könntet.“ In diesem Moment kam Hans zurück ins Haus.

 

„Hans, ich gehe bald am Stock. Kaum zu glauben, dass nicht nur die Kinder unserer Tochter, sondern jetzt auch die unserer Söhne die Herbstferien bei uns verbringen sollen! Das wären dann neun Kinder“, zählte Helga schnell durch.

 

„Das nenne ich mal eine tolle Sache. Die Enkelkinder unserer Tochter siehst du ja öfter, aber die von unseren Söhnen hast du wahrscheinlich zuletzt bei deinem sechzigsten Geburtstag gesehen. Hard im Vorarlberg liegt eben nicht um die Ecke. Übrigens, Peters Tochter sucht einen Ferienjob. Ich werde ihn sofort anrufen.“ Helga blickte hoffnungsvoll zu ihrem Mann, ebenso die Tochter, während Hans das Telefon von der Ladestation nahm.

„Tag Peter, gut, dass ich dich erreiche. Hat deine Tochter schon einen Ferienjob? Ich hätte da nämlich eine wirklich lukrative Tätigkeit. Die Ferienbetreuung von neun Kindern, deren Eltern sich momentan nicht um sie kümmern können, sodass sie alle zu uns kommen. Alle sahen Hans’ strahlendes Gesicht, das zeigte, dass die Tochter noch keine Aussicht auf einen Ferienjob bis jetzt hatte.

„Er kann seiner Tochter sagen, dass wir sie anstellen werden. Sie bekommt für jede Woche 1000 DM als Lohn. Die Sozialversicherung und Ähnliches übernehmen wir“, sagte Bettina sofort. „Mutti, du bekommst natürlich auch Geld dafür, dass du die Kinder verpflegst. Aber wo bringen wir sie unter? Dieses Haus wäre dann doch voll belegt.“

„Ach du Schreck! Da fällt mir ein, dass wir gerade einen unangenehmen Nachbarn bekommen haben. Hans, du hast doch mit ihm gesprochen. Was ist dabei herausgekommen?“ wollte Helga wissen.

„Nun, er bekommt gerade seine eigenen Kinder für die Herbstferien von seiner Ex-Frau aufgebürdet, da sie nicht in der Lage ist, im Sinne der Gesundheit ihrer Kinder zu handeln. Sie lebt in einem Hochhaus, doch die Kinder leiden an einer seltenen Hautkrankheit, bei der sich ihr gesamter Körper nur dann richtig erholen kann, wenn sie unbekleidet sind und Wind sowie Sonne auf die Haut bekommen. Leider hat er nicht das Geld, um einen Sichtschutz zu errichten“, erzählte Hans. „Die beiden Söhne wurden zudem von einer Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes drüben gerade abgeliefert, die noch einmal auf die Therapie gedrängt hat. Die Jungen scheinen damit klarzukommen, doch damit sie sich wohler fühlen, muss ihr Vater sich in Bezug auf Kleidung, besser gesagt Nicht-Kleidung, an sie anpassen. Das war ein Rat des Psychiaters, da die Jungen bereits in der Pubertät sind.“

„Das kann ich nicht fassen. Da wird die Situation ja noch schwieriger“, klagte Helga. „Wie soll ich das schaffen? Bettina, wäre da nicht ein Ferienlager für die Kinder besser?“ Hans wunderte sich, dass seine Tochter sich nicht negativ äußerte oder zumindest ähnlich wie ihre Mutter reagierte.

„Das haben wir alles zuerst versucht, aber seit über einem Jahr sind alle Plätze belegt. Was eure nackten Nachbarn angeht. Ich denke nicht, dass eines unserer Kinder ein Problem damit haben wird. Heutzutage sind die meisten gut aufgeklärt und wissen, wie Männer und Frauen nackt aussehen“, erklärte Bettina. „Wenn es euch recht ist, bringen wir die Kinder schon am Freitag nächster Woche, dem letzten Schultag, zu euch.“

„Peter, bist du noch dran? Also, kann deine Tochter dann schon am Freitag nächster Woche da sein? Sie bringt auch zwei Kinder mit, zwei Mädchen – au Backe!“

„Na klar, sie kann sie nicht in Rostock zurücklassen. Ich werde mich gleich umhören, ob es eine Möglichkeit gibt, die drei hier unterzubringen“, antwortete Hans ins Telefon.

„Ich melde mich sofort, wenn ich etwas finde. Es sind ja noch knapp zwei Wochen Zeit. Ansonsten bleibt nur die Möglichkeit, eine Ferienwohnung zu finden. Tschüss.“

„Können wir das wirklich schaffen, Hans?“, fragte seine Frau, die sich gerade ein Glas Eierlikör gönnte.

„Wir werden sehen. Ich werde gleich, Heinz aufsuchen, als Bürgermeister weiß er da vielleicht eine Lösung“, antwortete Hans. „Wenn einer sich in seiner Gemeinde auskennt dann er."

„Ach, an den Armen habe ich gar nicht gedacht. Betty, du musst wissen, er wohnt auf der anderen Seite unseres neuen Nachbarn. Der hat doch auch Kinder“, stöhnte Helga auf.

„Dann werde ich ihn auch informieren, warum im Nachbargarten plötzlich zwei nackte Jungen herumlaufen“, entgegnete Hans trocken.

„Tschüss, Papa, viel Glück! Ruf mich bitte sofort an, wenn es eine Lösung für die Probleme gibt“, verabschiedete sich seine Tochter und verließ schnell das Zimmer, nachdem sie sich auch von ihrer Mutter verabschiedet hatte. Hans machte sich auf den Weg, während Helga ins Wohnzimmer ging, wo sie sich mit Schreibblock und Stiften ausstattete. Dort begann sie sofort, die Verpflegung zu planen. Immerhin hatte sie früher als Köchin beim Roten Kreuz gearbeitet und dachte darüber nach, einige Freundinnen um Hilfe zu bitten.

Neugierig, wie Heinz auf die Neuigkeiten reagieren würde, klingelte Hans an dessen Haustür. Heinz Wagner war seit vielen Jahrzehnten Bürgermeister der Gemeinde. Dank seines diplomatischen Geschicks verfügte die Gemeinde über eines der besten Gemeindezentren der Umgebung. Wo in einem Gebäudekomplex eine Stadtbücherei, ein Hallenbad mit Freibad, eine Sporthalle sowie alle wichtigen Ämter in einem vereinigt sind. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite war zudem ein neues Schulgebäude für die Realschule entstanden, welches nach den Herbstferien seiner Aufgabe übergeben werden soll. Hans war seit der Grundschulzeit mit Heinz befreundet und setzte nun auf seine Unterstützung, bei der Wohnungssuche.

„Hans, was führt dich zu mir?“, begrüßte ihn Heinz.

„Es ist etwas kompliziert und hat eine längere Vorgeschichte“, antwortete Hans.

„Dann komm doch rein. Ich habe gerade Besuch, den du besser kennenlernen solltest“, lud Heinz ihn ein und führte ihn ins Wohnzimmer. „Das ist dein Nachbar Norbert Wellenbring. Der Herr daneben ist sein Bruder Gernot Wellenbring, der nächste Woche als Jugendpfarrer in unserer Gemeinde anfängt.“ Hans lachte, und Heinz schaute ihn erstaunt an. Norbert lachte ebenfalls, während sein Bruder ihn verwundert ansah.

„Wir haben uns heute Mittag schon kennengelernt. Na, Hans, wolltest du dich gerade bei Heinz beschweren?“, Scherzte Norbert belustigt. Hans schaute überrascht, da Norbert seinen Freund Heinz duzte.

„Dafür hätte ich keinen Grund. Nur meine Frau“, antwortete Hans und musste lachen. „Also, meine Frau hat sich vorhin daran erinnert, dass Heinz auch Kinder hat und neben unserem neuen Nachbarn wohnt. Die Kinder würden ihn also auch nackt sehen. Aber wir stehen vor einem anderen großen Problem. Alle meine Kinder bringen ihre Nachkommen in den Herbstferien zu uns. Wir haben bereits eine Frau, welche da die Betreuung übernehmen würde, aber wir wissen nicht, wo wir sie unterbringen können. Sie bringt außerdem ihre beiden Töchter mit. Heinz, du warst meine erste Anlaufstelle, wo ich hoffte Hilfe zu bekommen. Kennst du jemanden, der uns unterstützen kann?“ Heinz lachte herzlich.

„Na siehst du, Norbert, vielleicht ist damit auch dein Problem gelöst. Hans wird dieser Frau bestimmt nicht viel zahlen können. Da könnte sie doch auch deine Kinder – vielleicht sogar meine drei Rangen gleich mitbetreuen.“

 

„Da muss ich dich enttäuschen. Meine Kinder verdienen ganz gut. Aber ich war selbst überrascht, dass sie der Frau glatt 1000 DM pro Woche zahlen wollen. Da sie offenbar alleinerziehend ist, denn von einem Mann oder Vater habe ich nichts gehört, da wird sie euer Geld sicher gut gebrauchen können“, informierte Hans die Runde.

„Hans, dir sollte doch klar sein, dass Norberts Kinder, erst recht meine und wahrscheinlich auch noch Freunde haben werden, die vorbeikommen. Ich schätze, dass Schlafplätze dann das geringste Problem sind. Das Betreuungsproblem ist da schon viel größer. Aber ich habe mir dazu schon Gedanken gemacht. Umso mehr freut es mich, dass du so viele Kinder zum Projekt Herbstferien beitragen kannst. Du kannst Helga beruhigen, sie braucht keine Angst um ihren Garten zu haben. Ich nehme einfach das neue Schulgebäude in Beschlag. Der Schulbetrieb beginnt ja sowieso erst nach den Herbstferien.“

„Na, das läuft in deiner Gemeinde ja richtig gut. Da freue ich mich wirklich auf die Jugendpfarrstelle. Ach ja, für euch alle hier bin ich dann nur Gernot, wenn das Okay ist.“ Sagte der neue Jugendpfarrer und reichte Hans die Hand.

„Ich bin Hans. Wenn du mal Hilfe brauchst, komm einfach vorbei. Als Rentner werde ich bestimmt ein Zeitfenster finden, um dir dann zu helfen“, versicherte er Gernot sofort seine Unterstützung. „Sag mal, Heinz, in welcher Beziehung stehst du zu den beiden? Besonders zu Norbert, der meiner Helga ein Dorn im Auge ist.“

„Heinz, das hatte ich dir und auch Gernot noch nicht erzählt. Wir machen ab sofort kein FKK mehr. Das hat Hans als Superkontrolleur und Mitarbeiter des Jugendamtes meiner Ex versichert. Stattdessen praktizieren wir Naturismus“, sagte Norbert lachend, als er sich an die Verlade seiner Frau durch Hans erinnerte.

„Hans war da schon immer sehr kreativ. Er hat mir schon zur Schulzeit oft den Rücken freigehalten. Aber Hans, ich muss dir etwas beichten. Ich wusste nicht, wie du dazu stehst. Meine Frau und ich sind seit einigen Jahren FKKler, oder wie du es jetzt nennst, Naturist. Meine Kinder sind es auch, ebenso die, die ich adoptiert habe, nachdem meine leiblichen Kinder ausgezogen sind. Ich hatte schon Angst, dass man uns die Pflegekinder wieder wegnehmen könnte, wenn man erfährt, dass meine Frau und ich kein Problem mit Nacktheit habe, besonders als ich den Adoptionsantrag gestellt habe. Norberts Kinder, aber auch meine leiblichen, haben meinen Adoptivkindern den Weg in den FKK alias Naturismus geebnet. Da es keinen FKK-Verein in der Nähe gibt, von einem geeigneten Gelände ganz zu schweigen, habe ich Norbert sofort Bescheid gesagt, dass neben meinem Haus ein passendes Haus für ihn frei geworden ist. Wegen Helga hatten wir auch schon einen Sichtschutz geplant. Doch es gab Wichtigeres. Das Haus musste, wie du ja mitbekommen hast, kernsaniert werden. Jetzt ist alles top in Ordnung, sodass dort sogar noch eine kleine Wohnung auf einen Mieter wartet. Die Frau könnte also auch länger als nur zwei Wochen bleiben.“

„Das klingt ja vielversprechend. Ich hoffe, sie kommt mit den anderen Bewohnern, die ja Naturisten sind, gut zurecht“, äußerte Hans seine Bedenken. „Kann ich von hier aus anrufen?“

„Klar, du weißt ja, wo das Telefon steht“, antwortete Heinz knapp. Hans machte sich auf den Weg zum Telefon im Flur.

„Hallo Peter, ich bin es noch einmal. Das Wohnungsproblem ist so gut wie gelöst, vorausgesetzt, deine Tochter kommt mit dem FKK-Vermieter unter einem Dach klar. Er könnte ihr eine Wohnung vermieten. Nebenbei noch eine Information. Meine Kinder geben ihr ja schon pro Woche 1000 DM, dazu kommt noch weiteres Geld, dessen Höhe ich derzeit nicht genau kenne. Es geht um die Ferienbetreuung weiterer Kinder. Genau genommen um ein Ferien Projekt. Wie sieht es aus?“

„Sonja ist gerade mit ihren Töchtern für das Wochenende bei mir zu Besuch. Wir könnten sofort vorbeikommen, damit ihr sie und ihre Kinder besser kennenlernen könnt. Dann kannst du sie auch direkt wegen des FKK-Vermieters fragen“, sagte Peter.

 

„Ich bin gerade bei Heinz. Kommt doch direkt hierher. Derjenige, der die Wohnung an deine Tochter vermieten würde, ist auch da“, erwiderte Hans.

„Wir sind in ca. zehn Minuten da. Bis gleich“, sagte Peter.

„Wie sieht es aus?“, fragte Heinz kurz darauf.

„Sie ist gerade bei ihrem Vater zu Besuch und wird in etwa zehn Minuten hier sein“, antwortete Hans.

„Das nenne ich mal Schicksal“, bemerkte Heinz. Während sie warteten, unterhielten sie sich über verschiedene Themen. Schnell kamen sie darauf, dass alle gerne einen guten Tropfen Wein trinken. Plötzlich stand ein Mädchen im Bademantel im Wohnzimmer.

„Papa, da will dich jemand sprechen. Eine Frau mit zwei Mädchen. Onkel Peter ist auch dabei“, sagte Lisa.

„Danke, Lisa. Wir haben die Türschelle gar nicht gehört“, antwortete Heinz. Die Besucher wurden nun von einem Jungen, der auch einen Bademantel an hatte, ins Wohnzimmer geführt.

„Hallo, Freunde. Darf ich euch meine Tochter Sonja sowie ihre Töchter Ronja und Irja vorstellen?“, begrüßte Peter seine alle und stellte seine Begleitung vor. Sonja und die Mädchen schüttelten reihum allen die Hand.

„Was ist noch, Lisa?“, wollte Heinz wissen.

„Vielleicht wollen die beiden mit uns oben spielen, während ihr Erwachsenen euch in Ruhe unterhalten könnt“, schlug Lisa vor.

„So könntet ihr schon einige der Kinder kennenlernen, für die ich in den Herbstferien verantwortlich sein werde“, wandte sich die Mutter an ihre Töchter. Diese nickten und folgten Lisa in die zweite Etage, wo ihnen bereits Kinderlärm entgegenschallte.

„Schön, dass sie sich so schnell bereit erklären, die Aufgabe zu übernehmen. Was sind Sie beruflich?“, fragte Hans.

„Ich bin eigentlich Lehrerin, derzeit jedoch arbeitslos. Ich habe ein Studium Lehramt Sekundarstufe 1 abgeschlossen und habe nebenbei auch eine Ausbildung zur Erzieherin absolviert. Eine Stelle auf die ich mich beworben hatte und auch schon sicher hatte, wurde dann an eine andere vergeben“, begann Sonja, ihren Werdegang zu erläutern.

„Nicht, dass ich mich darüber freue, dass Sie arbeitslos sind. Aber im Bereich der Lehrkräfte haben wir tatsächlich ein Problem. Genauer gesagt, stehen wir vor der Herausforderung, eine Rektor Stelle an unserer neuen Realschule zu besetzen. Vielleicht überlegen Sie sich das bis zu den Herbstferien. Wir würden Sie dann für diese Stelle einstellen. Auf die Ausschreibung hat sich bisher niemand beworben. Wer möchte auch schon in einem so kleinen Ort leben?“

„Wenn Sie bleiben, würde ich Ihnen die Wohnung auch richtig vermieten. Sie ist zwar nicht groß, bietet aber alle notwendigen Räume: ein großes Kinderzimmer, ein Elternschlafzimmer sowie ein Wohnzimmer mit angeschlossener Küche. Wir können ja mal rübergehen, damit Sie sich selbst ein Bild machen können“, schlug Norbert vor.

„Ja, das wäre am besten, besonders, wenn ich das Angebot für die Rektorinnen Stelle annehme, an der ich bereits interessiert bin. In Rostock fühle ich mich nach dem tödlichen Arbeitsunfall meines Mannes nicht mehr gebunden. Für meine Kinder wäre der Umzug vielleicht schwierig, aber ich bin sicher, sie werden damit klarkommen.“ So bewegte sich eine Gruppe von fünf Personen vom Haus des Bürgermeisters zum Haus von Norbert, wo sie in die zweite Etage gingen.

„Wie Sie sehen, handelt es sich um eine Einliegerwohnung mit separatem Eingang über eine Außentreppe. Sie können aber auch problemlos die Innentreppe nutzen“, erklärte Norbert, als sie gerade die erste Etage erreichten. Aus dem Nichts schoss ein nackter Junge an der Gruppe vorbei und ließ alle staunen.

„Holla, wer war das denn?“ lachte Sonja, worüber alle erleichtert waren, dass sie nicht verärgert reagierte.

„Das war mein Ältester. Gerry, wo willst du denn hin?“ fragte Norbert seinen Sohn, der gerade an ihnen wollte.

„Jerry und ich haben uns mit den Nachbarn angefreundet“, antwortete der Junge, dem es offenbar nichts ausmachte, nackt zu sein. „Gerade sind noch zwei Mädchen gekommen, mit denen wir uns auch gut verstehen. Ronja, eines der Mädchen, liebt Grönemeyer. Ich habe ihr gesagt, dass ich mir gerade die neue CD gekauft habe und sie ihr leihen will.“

„Die Frau dort ist übrigens ihre Mutter“, stellte Norbert die Frau vor. „Sie wird euch und noch viele andere Kinder, in den Herbstferien betreuen.“

„Das ist toll. Mein richtiger Name ist Gerald, aber alle Freunde nennen mich Gerry. Das können Sie auch so machen“, sagte Gerry und gab Sonja die Hand.

„Du scheinst wohl ein FKKler zu sein“, bemerkte Sonja freundlich, was Gerry etwas verunsicherte.

„Oh, Entschuldigung, ich hatte gar nicht mehr daran gedacht, dass ich nackt bin“, antwortete Gerry ehrlich.

„Dafür musst du dich nicht entschuldigen. Wie du siehst, stört das hier niemanden“, erwiderte Sonja freundlich.

„Ich weiß nicht, ob Sie böse auf Ihre Töchter sind, aber wir haben sie auch überredet, sich auszuziehen. Denn wir sind hier und drüben alle Naturisten. FKK wurde meinem Bruder und mir von unserer Mutter verboten. Doch der Freund meines Vaters hat uns gesagt, dass wir an diesem Wochenende keinen FKK machen würden. Er hat das meiner Mutter versprochen. Das machen wir nicht, weil sie das nicht möchte. Deshalb sind mein Bruder und ich froh, dass wir das Wochenende bei unserem Vater verbringen dürfen. Besonders freuen wir uns auf die Herbstferien. Am liebsten würden wir sogar zu ihm ziehen, doch unsere Mutter ist dagegen. Das mit dem FKK war schon immer so. Seit sie jedoch diesen Ronald kennengelernt hat, darf ich nicht einmal mehr mit Jerry, meinem kleinen Bruder, zusammen in die Badewanne gehen. Jetzt muss ich aber wieder rüber. Tschüss!« Damit war er wie eine Rakete davon.

„Stört es sie nicht, dass er nackt war?“, fragte Norbert. Auch die anderen warteten gespannt auf die Antwort.

„Wir sind vor drei Jahren wegen meines Ehemanns nach Rostock gezogen, weil er dort eine Arbeitsstelle bekam. Leider hatte er dort einen tödlichen Arbeitsunfall. Der Osten gilt ja als FKK-Paradies, doch meine Töchter konnten sich dafür nicht begeistern. Eigentlich geht keine ihrer Freundinnen zum FKK-Strand. Ich selbst gehe gerne dorthin, wenn meine Kinder in der Schule sind. Dort habe ich das FKK erstmals ausprobiert, es ist ein schönes Gefühl. Doch meinen Töchtern konnte ich das nicht vermitteln. Nun haben Ihre Kinder etwas erreicht, das mich noch mehr bewegt, hierher zu ziehen.“

„Das beruhigt mich sehr, denn ich bin wie meine Söhne ebenfalls FKK-Anhänger, also Naturist. Sie können den Garten als Ersatz für den FKK-Strand nutzen“, bot Norbert ihr sofort an.

„Das wäre ein weiterer Grund, dauerhaft bei Ihnen zu wohnen“, sagte sie, was alle noch mehr beruhigte.

„Wie wäre es, wenn ich Ihnen meine Wohnung zeige? Sie könnten dann auch die Küche mitbenutzen, da in der Einliegerwohnung nur das Nötigste in den Schränken steht“, schlug Norbert vor.

So führte Norbert die Gruppe durch das ganze Haus.

„Wenn Ihre Töchter schon gut mit meinen Söhnen befreundet sind, gibt es auf deren Etage zwei freie Gästezimmer – und ein drittes für Sie“, brachte Norbert seine Idee ein. In diesem Moment kam Gerry mit einem Mädchen über die Terrasse ins Haus gestürmt.

„Hallo Ronja, wohin willst du denn mit Gerry?“, fragte die Mutter.

„Ach Mutti, dürfen wir mit den Kindern im Nachbarhaus eine Nacht verbringen? Die sind alle wirklich nett“, antwortete Ronja, die sich weder vor ihrer Mutter noch vor den anderen schämte, so nackt wie Gerry zu sein. „Wir wollten nur noch Decken holen.“

„Ronja, was hältst du von der Idee, von Rostock hierher zu ziehen? Du und Irja müsstet euch nur von euren Freunden trennen“, fragte die Mutter ihre Tochter. Statt einer negativen Reaktion sah sie ein Strahlen auf Ronjas Gesicht. „Mir scheint, das gefällt dir.“

„In Rostock hatten wir nicht wirklich tolle Freunde, aber hier haben sie uns sofort als Freunde aufgenommen. Gerry hat mir sogar seine nagelneue Grönemeyer-CD geliehen. Wo würden wir denn hier wohnen?“, wollte Ronja wissen.

„Na, Gerry, willst du Ronja nicht gleich mal die Gästezimmer zeigen? Ich habe gerade Sonja vorgeschlagen, dass sie dort besser untergebracht wäre als in der Einliegerwohnung unter dem Dach. Dort hätten sie zwar weiterhin ihr eigenes Reich, aber es ist einfach nicht so komfortabel.“

„Komm, Ronja, ich zeige dir, wo ihr schlafen werdet“, sagte Gerry begeistert.

„Gerry, was hältst du davon, wenn ihr die anderen rüber holt und euch im Wohnzimmer für die Nacht breitmacht? Dort könntet ihr auf dem großen Fernseher eine DVD anschauen.“

„Super, da hätten wir auch viel mehr Platz als drüben.“ Schon eilten die beiden los, um die anderen zu holen.

„Ich weiß nicht, wie ich es sagen soll, aber so fröhlich habe ich meine Tochter schon lange nicht mehr gesehen“, sagte Sonja, die inzwischen richtig locker geworden war. Nun war allen klar, dass Rostock nicht der richtige Ort für sie gewesen war. „Die beiden hatten auch ganz schön mit dem Tod ihres Vaters zu kämpfen. Offenbar ist es wirklich das Beste, von Rostock hierher zu ziehen. Schade, dass ich bis zu den Herbstferien noch in der Ausbildung zur Haushälterin stehe.“

„Heinz, das Telefon steht dort neben der Musikanlage“, sagte Norbert mit einem schelmischen Grinsen. Er ahnte, wonach sein Großonkel suchte – und was er vorhatte. Sonja schaute verwundert zu, was gerade geschah. Heinz blickte kurz in ein kleines Büchlein und wählte dann eine Nummer.

„Bürgermeister Wagner, entschuldigen Sie die Störung, Herr Schubert. Wir sind gerade dabei, mehrere Probleme auf einmal zu lösen. Können Sie uns sagen, wo in der Nähe jemand untergebracht werden könnte, der eine Ausbildung zur Haushälterin abschließt? Die Dame könnte am Ende sogar unsere neue Realschulrektorin werden. Ich warte.“

„Papa, was passiert hier?“, fragte Sonja, während ihr vor Glück kleine Tränen über die Wangen liefen.

„Mein Töchterlein, dein Leben kommt schneller wieder in die Spur, als du denkst. Vielleicht fährst du nur noch einmal nach Rostock, um alles in einen Umzugswagen zu packen, deine Töchter von der Schule abzumelden und dann zurück in deine Geburtsstadt zu ziehen. Dort kannst du deine Töchter an einer Schule anmelden und endlich deinen Traumberuf ergreifen.“

„Ja, ich höre“, antwortete der Bürgermeister plötzlich. „Danke, vielen Dank. Sie ahnen gar nicht, wie viele Menschen diese Nachricht glücklich macht. Frau Seele, Sie müssen jetzt Herrn Schubert ein paar Fragen beantworten.“ Mit diesen Worten übergab der Bürgermeister ihr das Telefon. Sie gab die nötigen Informationen weiter und musste sich anschließend erst einmal setzen, weil ihre Beine sie nicht mehr trugen. Der Bürgermeister kam auf sie zu.

„Frau Seele, wenn ich ein Umzugsunternehmen zu Ihrer Wohnung schicke, müssen Sie dann beim Packen dabei sein, oder können die Umzugshelfer das alleine schaffen?“ Kam dann die Frage von Heinz. »Da Sie gerade alle Probleme. Da sie gerade mit einem Handstreich alle Probleme gelöst haben, ist dies das Mindeste, was ich für Sie tun kann. Die Kosten trägt in diesem Fall die Gemeindekasse.« Nun schluchzte Sonja richtig. In diesem Moment kam eine große Gruppe von Kindern über die Terrasse ins Wohnzimmer. Doch als sie die weinende Frau sahen, blieben sie erschrocken stehen.

»Mutti, was ist passiert? Ziehen wir nun doch nicht in den Herbstferien hierher?«, fragte Ronja.

»Mutti, mach dir keine Sorgen, wir werden es auch in Rostock noch schaffen«, versuchte die jüngere Irja ihre Mutter zu trösten.

»Nun, Kinder, es sieht so aus, als würden wir euch nicht mehr nach Rostock zurücklassen«, erklärte Norbert. »Euer Zuhause wird jetzt dieses Haus sein. Ich heiße die Familie Seele in ihrem neuen Zuhause herzlich willkommen.« Jetzt begannen auch die Mädchen vor Freude zu weinen.

»Paps, bedeutet das, dass sie wirklich für immer hierbleiben werden?«, fragte ein strahlender Gerry. Auch bei ihm war die Freude deutlich im Gesicht abzulesen. Dann begann eine große Knuddelrunde unter den Kindern. Die Kleinen wie auch die Großen störten sich nicht daran, dass sie alle nackt waren.

»Jungs, auch wenn ihr zu eurer Mutter zurückmüsst, könnte es sein, dass ihr öfter hier bei mir sein werdet als nur jedes zweite Wochenende. Zur Schule müsstet ihr dann allerdings den Zug nehmen. Denn nun ist eure Mutter ja überzeugt, dass das Jugendamt ein besonderes Auge auf mich hat. Sie will wegen ihres neuen Lebenspartners auch Kurse für Prediger besuchen, die oft über eine ganze Woche, manchmal sogar über einen Monat dauern. Sonst wärt ihr unbeaufsichtigt. Einzig das Kinderheim wäre dann die Alternative, doch das müsste sie teuer bezahlen.« Gerry und sein Bruder strahlten nun um die Wette.

»Wenn ich mich recht erinnere, befinden sich im großen Gefrierschrank vier große Kanister Eis. Ich wollte mich damit bis zu den Herbstferien beschäftigen. Doch heute ist ein Festtag für euch Kinder, und dazu gehört Eis. Der Eislöffel liegt in der Schublade unter den Kochplatten.« Mehr musste Vater Norbert nicht sagen, da stürmte die Schar bereits in die Küche.

»Sag mal, Heinz, Norbert hat zwei Kinder, Sonja auch zwei, und du hast nur drei. Aber ich glaube, gerade 15 Kinder in Norberts Küche gesehen zu haben«, bemerkte sein Bruder Gerry.

»Brüderchen, so etwas nennt man biologische Zellteilung«, lachte Norbert, wo alle gleich einstimmten.

»Nun, Sonjas Kinder hatten recht. Hier schließen die einheimischen Kinder ziemlich schnell Freundschaft mit neu Zugezogenen«, erklärte Heinz. »Nicht nur die Kinder werden hier direkt in die Gemeinschaft aufgenommen, das gilt sogar für Tagesgäste.« Sonja konnte wieder lachen, und die Erwachsenen amüsierten sich darüber.

Wie sich etwa 15 Kinder unterschiedlichen Geschlechts im Alter zwischen 10 und 15 Jahren mit Decken und Kopfkissen im Wohnzimmer ausbreiteten.

„Papi, für euch stehen auch in der Küche Schüsseln mit Eis bereit“, verkündete ihm sein ältester Sohn.

In der Küche fanden sie herrlich garnierte Eisbecher vor, die aussahen, als kämen sie direkt aus einer Eisdiele.

„Dann lasst uns das Eis genießen“, meinte Norbert.

„Ich muss sagen, dein Sohn hat sich wirklich viel Mühe gegeben“, lachte Sonja.

„Das war Gerry nicht allein, Mama. Das haben wir alle zusammen gemacht. Jeder hatte eine Aufgabe“, erklärte ihre kleine Tochter. „Wo finde ich die Toilette?“

„Hinten im Flur, die Tür mit der Aufschrift ‚WC‘“, informierte Norbert. Nachdem sich alle verabschiedet hatten, blieb Sonja noch, da sie ihre Kinder in der ungewohnten Umgebung nicht allein lassen wollte. Gleichzeitig wollte sie auch ihre erste Nacht im neuen Zuhause verbringen.

„Setzen wir uns noch auf den Balkon in der ersten Etage, um den Sonnenuntergang zu genießen“, schlug Norbert vor. „Ich denke, wir sollten auch zum Du übergehen.“

„Das wollte ich auch schon vorschlagen, da unsere Kinder sich so gut verstehen, Sonja.“

„Sonja, wenn es dir nichts ausmacht, würde ich mich jetzt wieder als Naturist bewegen.“

„Absolut nicht. Wenn du mir dann noch mein Zimmer zeigst, schließe ich mich dir gerne an.“ So kam es, dass die beiden bald auf dem Balkon in bequemen Liegestühlen lagen. Norbert hatte noch eine Flasche Wein besorgt und schaute zwischendurch ins Wohnzimmer nach der Kinderschar.

„Die Kleinen sind alle schon eingeschlafen. Die Großen sind auch nicht mehr weit davon entfernt, dem Sandmann zum Opfer zu fallen“, teilte Norbert Sonja mit.

„Dein Haus ist sprichwörtlich ein Paradies, nicht nur für meine Kinder, sondern auch für mich. Wir fühlen uns jetzt schon wie zu Hause“, schwärmte Sonja. „Meine Töchter haben hier die besten Freunde gefunden, mit denen sie jetzt sogar etwas teilen, wozu sie in Rostock nicht bereit waren. Dort habe ich aber zuerst entdeckt, wie schön es sein kann, sich hüllenlos den Elementen auszusetzen.“

„Manchmal ist es besser, wenn Gleichaltrige es tun. Sie bringen einen dazu, Mauern zu überwinden“, begann Norbert zu erzählen. „Bei mir war es so, dass ich andere davon überzeugte, wie schön es ist, ohne Badehosen zu schwimmen. Wir waren auf einer Radtour, als sich das Wetter überraschend änderte, von trüb und bewölkt zu wolkenlos, mit Temperaturen um die 30 Grad. Als wir an einem See vorbeikamen, legten wir eine Pause ein. Zunächst liefen wir nur am Ufer im Wasser, wobei wir unsere Hosen hochkrempelten. Mein bester Freund Erik stolperte dabei und landete mit dem Gesäß im See. Ich zog daraufhin meine Hose aus und gab ihm mein T-Shirt, damit er sich abtrocknen konnte. So stand ich nur noch in Unterhose da. Da dachte ich mir, wir sind hier unter uns, da kann ich meiner Leidenschaft endlich wieder freien Lauf lassen und das nicht in einem Hallenbad, sondern in der freien Natur. Erik hatte sich ebenfalls ausgezogen und seine Sachen an niedrige Zweige eines Baumes gehängt, war also schon vor mir nackt. Als er nun sah, dass ich nackt war, lachte er los. Wir liefen dann einfach in den See und begannen zu schwimmen. Die anderen zögerten noch. Es ist ja auch etwas anderes, sich nach dem Schulsport in einem geschlossenen Raum zu duschen, als sich in aller Öffentlichkeit nackt zu zeigen. Doch bis auf zwei folgten schließlich alle unserem Beispiel. Beim nächsten Mal hatten zwar alle Badehosen dabei, doch ich sagte einfach, ich hätte keine eingepackt, weil es viel schöner sei, ohne zu schwimmen. Erik war der Erste, der sofort seine Badehose wegräumte, aus der Unterhose schlüpfte und mit mir zusammen als Erster wieder ins Wasser lief. Diesmal folgten uns alle, die dann auch zugeben mussten, dass es wirklich viel besser ist, so zu schwimmen und auch an Land nackt zu bleiben.“

 „Das ist auch das Einzige, was ich bereue. Ich hätte diese Erfahrung gerne schon als Kind gemacht. Schön, dass meine Kinder das noch erleben können, so wie du damals als Kind, und dann auch mit Freunden“, sagte Sonja nur. Beide schwiegen einen Moment, um ihren Gedanken nachzuhängen. Während sie die Weinflasche und die Gläser in die Küche brachten, schauten sie noch einmal nach den Kindern, die inzwischen alle schliefen. Norbert schaltete mit einem Grinsen den noch eingeschalteten Fernseher aus. Dann wünschten sie sich eine gute Nacht. Norbert zeigte Sonja noch ihr Zimmer. Da sie sich entschieden hatte, nackt zu schlafen, musste sie nicht überlegen, ob sie Unterwäsche tragen sollte oder nicht. Denn sie war ja schon Nackt.

Wie Nackte am Badesee zu besten Freunden werden

Nackte am Badesee Tobias W.  Jörn hatte mal wieder langweile und so stromerte er am nahen Badesee rum. Als eine Gruppe von fünf Jungen auf R...